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Vor 8 Jahren übernahm der Zoo eine Gruppe Totenkopfäffchen aus Göttingen. Seitdem flo-riert die Berliner Zucht dieser populären Neuweltaffen. In diesem Jahr wuchs der aus einem Duzend Mitgliedern bestehenden Affenverband um 3 Jungtiere. Die erfahrenen Muttertiere "Biggi", "Bess" und "Bilke" hatten am 18.6., 23.8. und 31.8. Nachwuchs zur Welt gebracht.
Typisch für Totenkopfäffchen ist die zeitliche Synchronisation der Fortpflanzungszyklen innerhalb der Sozialgruppe. So haben die geschwisterlos geborenen Äffchen gleichaltrige Spielgefährten, und das ranghöchste Männchen, in Berlin namens "Dumbo", muss seine Weibchen nicht während der gesamten Jahreszeit aufgrund potentieller Empfängnisbereitschaft bewachen. Den gespenstischen Namen verdanken die Tiere ihrer hellen Gesichtszeichnung, die jedoch nur ganz entfernt an einen Totenkopf erinnert. Vielmehr wirken die Äffchen aus menschlicher Sicht besonders niedlich, da sie durch ihr rundes Köpfchen ganz dem Kindchenschema ent-sprechen. Aus diesem Grund legendär wurde Herr Nilsson, als äffischer Begleiter von Pippi Langstrumpf. Totenkopfaffenmütter tragen ihre Kinder vom ersten Lebenstag an auf dem Rücken. Die Kleinen müssen sich so fest ins Fell klammern, dass sie selbst dann nicht verloren gehen, wenn die Mütter große Sprünge machen. Die Mutter-Kind-Bindung ist während der Stillzeit sehr eng. Erst zwischen der fünften und zehnten Lebenswoche beginnen die Jungtiere gele-gentlich den Rücken der Mutter zu verlassen, um erste feste Nahrung zu sich zu nehmen. Im Alter von 10 Monaten sind sie dann in aller Regel selbständig.
Freitag, den 05.09.2008 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.
Zoo Berlin: Dreifacher Nachwuchs bei den Totenkopfäffchen
Typisch für Totenkopfäffchen ist die zeitliche Synchronisation der Fortpflanzungszyklen innerhalb der Sozialgruppe. So haben die geschwisterlos geborenen Äffchen gleichaltrige Spielgefährten, und das ranghöchste Männchen, in Berlin namens "Dumbo", muss seine Weibchen nicht während der gesamten Jahreszeit aufgrund potentieller Empfängnisbereitschaft bewachen. Den gespenstischen Namen verdanken die Tiere ihrer hellen Gesichtszeichnung, die jedoch nur ganz entfernt an einen Totenkopf erinnert. Vielmehr wirken die Äffchen aus menschlicher Sicht besonders niedlich, da sie durch ihr rundes Köpfchen ganz dem Kindchenschema ent-sprechen. Aus diesem Grund legendär wurde Herr Nilsson, als äffischer Begleiter von Pippi Langstrumpf. Totenkopfaffenmütter tragen ihre Kinder vom ersten Lebenstag an auf dem Rücken. Die Kleinen müssen sich so fest ins Fell klammern, dass sie selbst dann nicht verloren gehen, wenn die Mütter große Sprünge machen. Die Mutter-Kind-Bindung ist während der Stillzeit sehr eng. Erst zwischen der fünften und zehnten Lebenswoche beginnen die Jungtiere gele-gentlich den Rücken der Mutter zu verlassen, um erste feste Nahrung zu sich zu nehmen. Im Alter von 10 Monaten sind sie dann in aller Regel selbständig.
© Parkscout / Zoo Berlin










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