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zoo osnabrück
Eine Kooperation zwischen Jugendhilfe und Zoo Osnabrück
Die Gefährdung des Regenwaldes geht uns alle an! Dieses dachten sich während der Osterferien 2009 auch 15 Kinder aus Osnabrück, die an einem ganz besonderen Projekt teilnahmen. Erstmalig wurde im Gemeinschaftszentrum Ziegenbrink in Kooperation mit dem Familien- und Kinderservicebüro ein verlässliches Betreuungsangebot für Grundschulkinder berufstätiger Eltern angeboten.
Konzipiert wurde das Projekt gemeinsam mit dem Zoo, denn die teilnehmenden Kinder befassten sich eine Woche lang mit der Gefährdung des Regenwaldes. Welche Tiere leben im Regenwald, wie leben die Menschen dort mit ihnen zusammen, was gefährdet diesen Lebensraum und was können wir tun um diesen kostbaren Lebensraum zu schützen? All diese Fragen waren das Thema, und wo kann man diese besser beantworten als im Zoo, wo viele Tierarten aus dem Regenwald leben? Die Kinder durften die Tiere auf eine ganz besondere Art kennen lernen, in dem sie mit ihnen auf Tuchfühlung gingen: Tapire und Schlangen streicheln gehörten zu den Höhepunkten der Projektwoche. So wurde während der Projekttage ein verantwortungsvoller und respektvoller Umgang mit unserer Umwelt gefördert. Denn nur wenn respektvoll mit seiner Umwelt umgegangen wird, ist eine Voraussetzung für den respektvollen Umgang mit sich selbst und seinen Mitmenschen geschaffen.
Die Tierwelt Südamerikas und der Erhalt des Lebensraumes Regenwald liegt dem Zoo Osnabrück besonders am Herzen. Seit sechs Jahren unterstützt der Zoo die Gemeinde Sarayacu im Amazonischen Regenwald in Ecuador finanziell. Die indigene Dorfgemeinschaft bemüht sich seit Jahren, den Regenwald als Lebensraum für Mensch und Tier nachhaltig zu schützen. So gibt es Naturschutzgebiete, in denen die Tiere nicht von den Menschen behelligt werden. Vom Aussterben bedrohte Arten, wie der Tapir, Kapuzineraffe, aber auch Jaguar und Brillenbär können in diesen Gebieten stabile Bestände aufbauen. Wildhüter betreuen diese Gebiete. Gerade der Flachlandtapir, Flagschiffart des Artenschutzprojektes, litt besonders unter dem hohen Jagddruck. Die Ernährung der 1200 Dorfbewohner ist nun durch Zucht einheimischer Fischarten und nachhaltigen Gemüseanbau gesichert. Der Tapir darf wieder unbehelligt von dem Menschen durch sein Revier streifen. Was jeder von uns auch ganz weit weg vom Regenwald zum Erhalt dieses einmaligen Lebensraumes beitragen kann, war ebenfalls Thema der Projektwoche. Die Ergebnisse und Erkenntnisse dieser für alle Beteiligten sehr lehrreichen und spannenden Tage, wurden von den Kindern auf selbstkreierten Plakaten in Form einer Ausstellung gebannt. Diese Ausstellung ist in den nächsten Wochen im Affenhaus des Osnabrücker Zoos zu bewundern.
Donnerstag, den 14.05.2009 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.
Zoo Osnabrück - Der Regenwald mit Kinderaugen
Konzipiert wurde das Projekt gemeinsam mit dem Zoo, denn die teilnehmenden Kinder befassten sich eine Woche lang mit der Gefährdung des Regenwaldes. Welche Tiere leben im Regenwald, wie leben die Menschen dort mit ihnen zusammen, was gefährdet diesen Lebensraum und was können wir tun um diesen kostbaren Lebensraum zu schützen? All diese Fragen waren das Thema, und wo kann man diese besser beantworten als im Zoo, wo viele Tierarten aus dem Regenwald leben? Die Kinder durften die Tiere auf eine ganz besondere Art kennen lernen, in dem sie mit ihnen auf Tuchfühlung gingen: Tapire und Schlangen streicheln gehörten zu den Höhepunkten der Projektwoche. So wurde während der Projekttage ein verantwortungsvoller und respektvoller Umgang mit unserer Umwelt gefördert. Denn nur wenn respektvoll mit seiner Umwelt umgegangen wird, ist eine Voraussetzung für den respektvollen Umgang mit sich selbst und seinen Mitmenschen geschaffen.
Die Tierwelt Südamerikas und der Erhalt des Lebensraumes Regenwald liegt dem Zoo Osnabrück besonders am Herzen. Seit sechs Jahren unterstützt der Zoo die Gemeinde Sarayacu im Amazonischen Regenwald in Ecuador finanziell. Die indigene Dorfgemeinschaft bemüht sich seit Jahren, den Regenwald als Lebensraum für Mensch und Tier nachhaltig zu schützen. So gibt es Naturschutzgebiete, in denen die Tiere nicht von den Menschen behelligt werden. Vom Aussterben bedrohte Arten, wie der Tapir, Kapuzineraffe, aber auch Jaguar und Brillenbär können in diesen Gebieten stabile Bestände aufbauen. Wildhüter betreuen diese Gebiete. Gerade der Flachlandtapir, Flagschiffart des Artenschutzprojektes, litt besonders unter dem hohen Jagddruck. Die Ernährung der 1200 Dorfbewohner ist nun durch Zucht einheimischer Fischarten und nachhaltigen Gemüseanbau gesichert. Der Tapir darf wieder unbehelligt von dem Menschen durch sein Revier streifen. Was jeder von uns auch ganz weit weg vom Regenwald zum Erhalt dieses einmaligen Lebensraumes beitragen kann, war ebenfalls Thema der Projektwoche. Die Ergebnisse und Erkenntnisse dieser für alle Beteiligten sehr lehrreichen und spannenden Tage, wurden von den Kindern auf selbstkreierten Plakaten in Form einer Ausstellung gebannt. Diese Ausstellung ist in den nächsten Wochen im Affenhaus des Osnabrücker Zoos zu bewundern.
© Parkscout / Zoo Osnabrück










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