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Am Morgen des 14. Juli erwartete die Tierpfleger im Menschenaffenhaus eine Überraschung: Die Schimpansin "Vakanga" hielt ein neu geborenes, noch nasses Jungtier in den Armen. Während sich die Tierpfleger über den unkomplizierten Verlauf der Geburt und den
Neuzugang freuten, hielt sich die Begeisterung bei der vierjährigen Schimpansin "Kisha" stark in Grenzen.
"Kisha" ist die erstgeborene Tochter von "Vakanga" und machte ihrer Empörung über die plötzliche Konkurrenz lautstark Luft. Zwei Stunden lang wälzte sie sich schreiend vor Wut auf der Erde. Doch dann verpuffte der Ärger, und nun ist sie die einzige aus der Schimpansengruppe, die das auf den Namen "Panja" getaufte Jungtier bereits berühren darf. Weniger überraschend dagegen war drei Tage später die Geburt eines kleinen Seehundes. Der zunehmende Umfang des Seehundweibchens "Biene" deutete bereits auf eine bevorstehende Niederkunft hin. Dennoch war die Erleichterung groß, als der Mini-Seehund dann eines morgens gesund und fit im Becken schwamm. Seehunde werden in ihrem natürlichen Lebensraum auf Sandbänken geboren und folgen mit einsetzender Flut ihren Müttern in das Meer. Sie können im Gegensatz zu Seelöwen also bereits wenige Stunden nach der Geburt schwimmen. Aber wie auch ihre Artgenossen in der Natur, ruhen sich Mutter und Jungtier gerne auf dem Landteil aus und sind dann schön zu beobachten. Einen Namen hat der kleine Seehund noch nicht, da das Geschlecht noch nicht bestimmt werden konnte - "es" hält immer die Flosse vor die aussagekräftige Stelle! Die beiden Neuankömmlinge müssen sich zunächst an das Erdenleben gewöhnen und sind noch sehr ruhebedürftig. Mit etwas Glück kann man aber bereits beide Jungtiere sehen.
Donnerstag, den 24.07.2008 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.
Zoo Osnabrück: Jungtier bei Schimpanse und Seehund
"Kisha" ist die erstgeborene Tochter von "Vakanga" und machte ihrer Empörung über die plötzliche Konkurrenz lautstark Luft. Zwei Stunden lang wälzte sie sich schreiend vor Wut auf der Erde. Doch dann verpuffte der Ärger, und nun ist sie die einzige aus der Schimpansengruppe, die das auf den Namen "Panja" getaufte Jungtier bereits berühren darf. Weniger überraschend dagegen war drei Tage später die Geburt eines kleinen Seehundes. Der zunehmende Umfang des Seehundweibchens "Biene" deutete bereits auf eine bevorstehende Niederkunft hin. Dennoch war die Erleichterung groß, als der Mini-Seehund dann eines morgens gesund und fit im Becken schwamm. Seehunde werden in ihrem natürlichen Lebensraum auf Sandbänken geboren und folgen mit einsetzender Flut ihren Müttern in das Meer. Sie können im Gegensatz zu Seelöwen also bereits wenige Stunden nach der Geburt schwimmen. Aber wie auch ihre Artgenossen in der Natur, ruhen sich Mutter und Jungtier gerne auf dem Landteil aus und sind dann schön zu beobachten. Einen Namen hat der kleine Seehund noch nicht, da das Geschlecht noch nicht bestimmt werden konnte - "es" hält immer die Flosse vor die aussagekräftige Stelle! Die beiden Neuankömmlinge müssen sich zunächst an das Erdenleben gewöhnen und sind noch sehr ruhebedürftig. Mit etwas Glück kann man aber bereits beide Jungtiere sehen.
© Parkscout / Zoo Osnabrück










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