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Montag, den 09.03.2009 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.

Achtung, alter Parkscout-Artikel

Zotteliger Nachwuchs bei den Rotbüffeln


PressemitteilungIm wahrsten Sinne des Wortes "goldig" sieht der jüngste Spross der fünfköpfigen Berliner Rotbüffelherde aus. "Romina", das noch im Dezember des letzten Jahres geborene Kalb von "Ronja" (10), ist gekennzeichnet durch langes goldbraunes Fell. Erst mit zunehmendem Alter wird die Haartracht der afrikanischen Büffel schütterer und die Farbe wechselt ins Rötliche und stellenweise sogar Schwarzbraune – so, wie es bei "Vaneiges", dem 14jährigen Vater des Kuhkalbes, der Fall ist.

Der Rotbüffel lebt in west- und zentralafrikanischen Waldgebieten, weshalb er auch als Waldbüffel bezeichnet wird. Bereits 75% seiner Bestände trifft man nur noch in Schutzgebie-ten an. Sowohl ökologisch als auch morphologisch unterscheidet sich der Waldbüffel ganz deutlich vom savannenbewohnenden Kaffernbüffel. Doch tatsächlich handelt es sich taxo-nomisch nur um zwei Unterarten ein und derselben Büffelart; denn auch in freier Wildbahn kreuzen sich die Angehörigen beider Gruppen gelegentlich.

Es lohnt ein Vergleich von Rotbüffel im Zoo und Kaffernbüffel im Tierpark Berlin. Unterschie-de finden sich nicht nur in der Fellfarbe, sondern auch hinsichtlich der Hörner und auch der Ohrenstellung, sodass man bei der reinen Betrachtung der Portraits niemals auf die Idee kommen würde, die Tiere derselben Art zuzuordnen. Doch die Natur belehrt einen eines Besseren.


© Parkscout / Zoo Berlin




 




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