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Nachdem im letzten Jahr erstmals in der Geschichte des Berliner Zoos ein GroĂer Ameisen-bĂ€r aufgezogen werden konnte, rechnete niemand im Zoo mit einer raschen Wiederholung des Erfolges. Doch 10 Tage vor Weihnachten brachte das Muttertier "Griseline" erneut ein gesundes Jungtier zur Welt.
Mit einem Gewicht von 1300 g wog es deutlich mehr als alle der auĂer dem herangewachsenen Bruder "Adolpho" nicht lange lebensfĂ€higen Geschwister zuvor. Da leider auch diesmal die Mutter nicht bereit schien, sich zuverlĂ€ssig um den Nach-wuchs zu kĂŒmmern, entschloss sich die Tierpflegermannschaft um den Revierchef, Thomas Messinger, zum erneuten Versuch der Handaufzucht. Der weibliche Ameisenfresser ist bis heute wesentlich pflegeleichter als sein Ă€lterer, bereits entwöhnter Bruder. Viermal tĂ€glich bekommt er zwischen 8:00 und 21:30 eine Flaschen-mahlzeit von 60-70 ml eines erprobten Milchersatzes, der eigenstĂ€ndig aus der Flasche ge-saugt wird. "Benita", das zweite Berliner AmeisenbĂ€rjungtier wiegt mittlerweile 3,3 kg und ist bereit, sich am morgigen Tag der Presse vorzustellen.
Die Besucher werden den kleinen Tragling (AmeisenbĂ€ren lassen sich auf dem RĂŒcken der Mutter, ersatzweise auch gerne vom Menschen spazieren tragen) wohl zunĂ€chst noch nicht zu Gesicht bekommen, da die derzeit frostigen Temperaturen AusflĂŒge ins Freies verbieten. GroĂe AmeisenbĂ€ren sind Bewohner tropischer sĂŒdamerikanischer Gefilde, die sich leicht erkĂ€lten können. In ihrer Heimat ist die Art durch Lebensraumzerstörung und Bejagung ge-fĂ€hrdet, und die Zucht in zoologischen Einrichtungen wird international koordiniert.
Montag, den 02.02.2009 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.
Zweite Handaufzucht eines AmeisenbÀren im Berliner Zoo
Die Besucher werden den kleinen Tragling (AmeisenbĂ€ren lassen sich auf dem RĂŒcken der Mutter, ersatzweise auch gerne vom Menschen spazieren tragen) wohl zunĂ€chst noch nicht zu Gesicht bekommen, da die derzeit frostigen Temperaturen AusflĂŒge ins Freies verbieten. GroĂe AmeisenbĂ€ren sind Bewohner tropischer sĂŒdamerikanischer Gefilde, die sich leicht erkĂ€lten können. In ihrer Heimat ist die Art durch Lebensraumzerstörung und Bejagung ge-fĂ€hrdet, und die Zucht in zoologischen Einrichtungen wird international koordiniert.
© Parkscout / Zoo Berlin










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