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Montag, den 24.10.2005 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.

Achtung, alter Parkscout-Artikel

Aufzucht trotz Vogelgrippe


Pressemitteilung++ Pressemeldung ++

Zoo Berlin, Berlin

Die massive Berichterstattung über die Verbreitung der Vogelgrippe und die in diesem Zusammenhang verfügte Stallpflicht für Geflügel lässt bei manchem Berliner das Gefühl aufkommen, dass selbst im Zoo keine Vögel mehr zu sehen seien. Doch glücklicherweise sind zum Ersten nicht alle Vögel von der Eilverordnung betroffen und zum Zweiten werden viele tropische Vogelarten während der kalten Jahreszeit ohnehin in beheizbaren Häusern gehalten, die vom Besucher zu begehen sind.

Für die hübschen Purpurbrust-Fruchttauben, von denen seit 1998 ein Pärchen im Vogelhaus gepflegt wird, trifft beides zu. Vermutlich zufrieden lebte das Paar 7 Jahre lang kinderlos, doch nachdem es im letzten Herbst in die größte Innenvoliere des Hauses umziehen durfte, fühlten sich beide Partner derart stimuliert, dass im Januar 2005 das erste Ei gelegt wurde. Zweimal allerdings misslang die Aufzucht. Erst der dritte Anlauf war erfolgreich, und vor einer guten Woche wurde der zweite Jungvogel flügge. Anders als bei vielen Singvögeln, bei denen die flüggen Jungtiere größer erscheinen als die Eltern, sieht die am 5. Oktober geschlüpfte Fruchttaube aus wie eine Miniaturausgabe ihrer Eltern. Tauben sind nach dem Schlupf noch recht unentwickelte Nesthocker, die von beiden Eltern zunächst durch eine besondere „Kropfmilch“ ernährt werden.

Die Haltung und Zucht der hübschen Fruchttauben kann als eine Spezialität des Berliner Zoos angesehen werden. Von den hier gezeigten 10 Arten ist die in Australien und Neuguinea beheimatete Purpurbrustfruchttaube die größte. Als Vertreter der Gattungsgruppe der Flaumfußtauben gehört sie zudem zu den schönsten Vögeln überhaupt.



© Zoo Berlin



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