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Montag, den 18.02.2013 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.

Curry, Koriander, Pfefferminz - Feinschmecker im Zoo


PressemitteilungVon Pfefferminz bis Lebkuchengewürz, von Zwiebelpulver bis hin zu geräuchertem Koriander – Tiere mögen Gewürze. Wie wir Menschen sind aber auch sie wählerisch: Jedes Tier hat seine Vorlieben.

"Curry!" – Könnte man die beiden Vielfraße Vilja und Loki aus dem Zoo Osnabrück interviewen, so wäre das sicherlich die Antwort auf die Frage nach ihrem Lieblingsgewürz. Streut Tierpfleger Thorsten Vaupel das gelbe Pulver im Vielfraß-Gehege aus, stürzen sich die beiden mit Begeisterung darauf: "Sie wälzen sich auf dem Curry, bepudern ihr Fell damit und naschen davon. Duftet nur einer von beiden nach dem Gewürz, kugeln sie sich auch schon mal übereinander, was für die Besucher besonders schön zu beobachten ist", berichtet Vaupel. Die Gewürze werden im Zoo als positive Stimulation eingesetzt, um die Tiere zu beschäftigen und ihnen Abwechslung zu bieten. In der Natur sind Tiere laufend mit fremden Gerüchen konfrontiert, wie dem von potenziellen Beutetieren, Geschlechtspartnern oder Feinden – eine Art der Kommunikation zwischen den Tieren. Setzen die Tierpfleger im Zoo Gewürze ein, können sie auch hier den Geruchssinn der Tiere herausfordern und so Langeweile vorbeugen.

Gespendet werden die Gewürze von dem Gewürzmittelhersteller Indasia aus Georgsmarienhütte: "Gerne haben wir neben einer Sponsoring-Partnerschaft mit dem Zoo auch die Patenschaft für die beiden Vielfraße übernommen und freuen uns, dass unsere Gewürze nicht nur bei uns Menschen gut ankommen", so José Kilhoffer, Geschäftsführer bei Indasia.

Doch nicht nur die Vielfraße profitieren von dem Engagement. Auch bei vielen anderen Tierarten, wie Bären, Löwen oder Luchsen, nutzt der Zoo Gewürze, um die Nasen und Geschmacksnerven der Tiere herauszufordern: "Wir mischen die Gewürze in Strohsäcke, mit denen die Tiere dann spielen oder sich darin wälzen können", erzählt Tanja Boss, die Leiterin des Kamelreviers. "Man benötigt von den Gewürzen lediglich eine kleine Menge, da die meisten Tiere eine viel feinere Nase haben, als wir Menschen."

Dabei sind die Geschmäcker verschieden: Luchse mögen gerne Fenchel und Pfefferminz, während die Löwen geräucherten Koriander bevorzugen. Die Tierpfleger setzen die Duftsäckchen alle zwei bis drei Wochen ein und variieren dabei die Gewürze, so dass die Tiere das Interesse nicht verlieren. Wenn es also beim nächsten Zoobesuch nach Curry duftet, sind wieder die tierischen Feinschmecker unterwegs.

© Zoo Osnabrück




 




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