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Bitte beachten: Dieses ist ein klassischer Parkscout-Artikel, der bestmöglichst an das neue Layout angepasst wurde
24.10.2011 | Freizeitparks | Magazin

Die höchste Achterbahn Europas kommt!


Artwork der neuen Achterbahn
Als in den Jahren 2001 und 2002 mit "Expedition GeForce" im Holiday Park, "Colossos" im Heide-Park und "Silver Star" im Europa-Park in Deutschland endlich auch Achterbahnen mit einer Höhe von 50 Metern und mehr gebaut wurden, hatte sich so mancher dadurch eine Initialzündung für den ganzen Kontinent gewünscht. Insbesondere war damals zu hoffen, dass "Silver Star" mit seinem Europa-Rekord von 73 Metern nicht lange Träger dieses Titels sein würde. Doch während man Jahr für Jahr neidisch in die USA und nach Asien schaute, blieb der vermutete Run auf neue Höhenrekorde in der Alten Welt aus.

Erst zehn Jahre nach der Eröffnung von "Silver Star" schickt sich nun endlich ein Park an, die alte Höhenmarke zu knacken – nämlich PortAventura im spanischen Salou. "Shambhala", so der kolportierte vorläufige Name des Coasters, wird genau wie der Silberstern in Rust aus der Edelschmiede des Schweizer Unternehmens Bolliger & Mabillard kommen und stattliche 76 Meter hoch werden und sogar dank einer Untertunnelung einen Drop von 78 Metern haben. Wenn diese Daten denn stimmen (bei Marketingangaben gilt hier immer etwas Vorsicht), muss der Europa-Park in der kommenden Saison seinen Rekordtitel abgeben. Was die Geschwindigkeit angeht, schafft "Shambhala" mit 134 Stundenkilometern vermutlich nicht die europäische Bestmarke, die zur Zeit bei 135 Stundenkilometern liegt – dies dürfte PortAventura aber kaum stören, da der High-Speed-Auszeichnung an die eigene Bahn "Furius Baco" geht. Solange der Ring Racer am Nürburgring also nicht an den Start geht, hält der spanische Park dann 2012 sowohl den europäischen Höhen-, als auch den Geschwindigkeitsrekord. Errichtet wird "Shambhala" in der Nähe von "Dragon Khan", dem bisherigen Vorzeige-Coaster von PortAventura. Der aus dem Kalachakra Tantra entnommene Name beschreibt ein Königreich in der tibetanischen Mythologie, womit thematisch dann auch der Schulterschluss zum chinesischen Bereich des Parks geschafft wäre. Da die Investitionssumme von rund 25 Millionen Euro nicht viel Spielraum für eine aufwendige Thematisierung lassen dürfte, sollte man hier allerdings keine Gestaltungswunder erwarten – die insgesamt siebte Achterbahn von PortAventura wird wohl eher durch ihre schieren Ausmaße beeindrucken. Man darf auf jeden Fall sehr gespannt auf die kommende Saison in Spanien sein …

© parkscout/MV

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