OK

Cookies ermöglichen eine bestmögliche Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr Infos

Partner von LangnesePartner von Marco Polo



Home > Magazin > Erneut Nachwuchs bei den Roten Pandas in Görlitz



Donnerstag, den 08.07.2010 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.

Achtung, alter Parkscout-Artikel

Erneut Nachwuchs bei den Roten Pandas in Görlitz


PressemitteilungNaturschutz-Tierpark Görlitz freut sich über seltene Nachzucht Das zarte Fiepen des ersten neugeborenen Katzenbären war am 22. Juni um 03:08 zu hören. Schon ein paar Minuten später kam Vater KELSANG in die Höhle, die sich seine Partnerin SONAM als Wurfplatz ausgesucht hatte. Forsch, aber offenbar recht liebevoll schaute er nach dem Rechten. Diesmal erhielt er keine Prankenhiebe wie sonst üblich bei unangemeldetem Besuch.

KELSANG wurde deutlich, aber nicht unfreundlich darauf hingewiesen, dass er nicht erwünscht ist. Wann das zweite Junge zur Welt kam, wissen die Tierpark-Mitarbeiter noch nicht, denn für die Auswertung der Videoaufzeichnungen war bisher nicht genug Zeit. Klar ist aber, dass mit dem Besuch des Vaters in der Höhle neue Erkenntnisse in der Biologie dieser interessanten Tierart gewonnen werden konnten. Niemand sonst hat dies bisher beobachtet.

Rote Pandas werden zurzeit in 15 deutschen Zoos gezeigt, die Nachzucht gelingt allerdings nur wenigen. Deshalb ist man im Görlitzer Naturschutz-Tierpark besonders froh über die Geburt. Aufopferungsvoll kümmert sich die junge Mutter um ihren Nachwuchs. Nur die große Hitze der letzten Tage hat ihr viel Sorgen bereitet. Trotz des schattigen Geheges und der täglichen Abkühlung, die die Tierpfleger den Pandas mit regelmäßigem Besprühen der Höhlenumgebung verschafften, war SONAM bemüht, ihre Kinder an einen kühleren Ort zu bringen. Sie schleppte sie von der Wurfhöhle in einen zweiten hohlen Baumstamm, der mehr im Schatten lag. Trotz des Hitzestresses haben sich die beiden Pandajungen gut entwickelt und starten inzwischen ihre allerersten Krabbelversuche. Neben dem Großen Panda oder Bambusbären gehört der Rote Panda oder Katzenbär zu den extremsten Nesthockern unter den Säugetieren. Sie brauchen lange Zeit, ehe ihre körperliche und motorische Entwicklung so weit vorangeschritten ist, dass sie die Wurfhöhle verlassen können. Das wird bei den Görlitzer Tieren voraussichtlich Anfang Oktober soweit sein. Bis dahin kann man die hoffentlich problemlose Entwicklung der Pandajungen in der Höhle über einen Fernsehbildschirm beobachten, der im Schauraum des Haustierstalls aufgestellt wurde.


© Parkscout / Tierpark Görlitz




Ähnliche Pressemitteilungen




KOMMENTARE     Eigenen Kommentar verfassen

Noch kein Kommentar abgegeben!


Hier eigenen Kommentar verfassen


Name (wird angezeigt)


E-Mail (wird nicht angezeigt, optional)


Webseite (wird angezeigt, optional)
Ihr Kommentar


Bitte den Text in der Grafik eingeben
(zwei Worte mit Leerzeichen)




Passende Ziele
Zoos und Tierparks
 Tierpark Görlitz

Newsletter verwalten

-->