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Montag, den 07.01.2013 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.

Extravagante Meister der Vielfalt - Orchideenblüte in der Wilhelma


PressemitteilungSie sind extrem vielfältig und treiben faszinierend schöne bis schrille Blüten. Viele von ihnen hängen hoch oben in tropischen Baumwipfeln, andere mögen es lieber bodenständig: die Orchideen. Sie bilden nicht nur eine der größten Pflanzenfamilien weltweit, sondern mit rund 8.000 Pflanzen in über 1.260 Arten und Sorten auch die größte Sammlung der Wilhelma. Und das Beste: Selbst jetzt, mitten im Winter blühen viele Arten. Bewundert werden können diese im Warmhaus, Wintergarten und Kakteenschauhaus.

Orchideen sind nicht nur schön anzuschauen, sondern überaus anpassungsfähig. Ob sie als Epiphyten auf Bäumen, ob am Boden oder auf Felsen wachsen: Fast überall auf der Welt – von A wie Afrika bis O wie Ozeanien – und in jeder Klimazone haben sie sich Lebensräume erobert. Die größte Artenfülle findet sich in den Tropen, doch selbst oberhalb des nördlichen Polarkreises oder in Patagonien, ja sogar im ewigen Eis des Südpols sind Orchideen zu finden. Nur die Antarktis und die Wüsten der Erde müssen auf ihre Gegenwart verzichten. Insgesamt werden weltweit rund 25.000 bis 35.000 Orchideen-Arten vermutet, die sich auf etwa 750 bis 900 Gattungen verteilen. Und immer noch werden fast täglich neue entdeckt. Die ältesten Berichte über Orchideen stammen aus China: Schon Konfuzius (551 - 478 v. Chr.) wusste ihren Duft und ihre Schönheit zu schätzen. Aber erst im 19. Jahrhundert wurden die Orchideen von John Lindley (1799 - 1865) klassifiziert. Der leidenschaftliche Botaniker beschrieb zahllose Arten, avancierte damit quasi zum Vater der modernen Orchideenkunde und auch viele Exemplare in der Wilhelma tragen bis heute sein Namenskürzel "Lind."

Für ihre riesige Orchideensammlung mit über 1.260 Arten und Sorten hat die Wilhelma eigens vier Orchideenhäuser mit unterschiedlichen "Klimazonen" eingerichtet, so dass alle Pflanzen in einem zu ihrer Herkunft passenden Klima bestens gedeihen können. Die Temperaturen reichen von 16 Grad bis zu konstanten 22 Grad Celsius im wärmsten Haus, wobei es nachts immer fünf Grad kälter sein sollte. In diesen individuell temperierten Ersatzlebensräumen verbringen die Orchideen die meiste Zeit des Jahres. Nur die jeweils blühenden Arten und Sorten werden in den historischen Gewächshäusern unter anderem in Vitrinen ausgestellt – rund hundert Pflanzen kommen jeweils zusammen – so dass ganzjährig für blühende Abwechslung gesorgt ist. Auch in puncto Blütezeit sind die Unterschiede groß: Es gibt unter den Orchideen ebenso "Eintagsfliegen", die nur ein bis drei Tage lang blühen, wie "Dauerbrenner", die sich über mehrere Wochen in voller Pracht präsentieren.

Wer mehr über die faszinierenden Meister der Vielfalt erfahren will, der findet auch in der aktuellen Ausgabe des "Wilhelma-Magazins", das für Besucher kostenlos in der Wilhelma ausliegt, viel Wissenswertes über Orchideen. Und im benachbarten Naturkundemuseum ist den innovativen Blütenwundern noch bis Mai 2013 eine Ausstellung gewidmet: Wer diese besuchen will, zuvor in der Wilhelma war und an der Museumskasse die Eintrittskarte vorzeigt, erhält eine Ermäßigung.

© Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten Stuttgart




 




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