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Mittwoch, den 16.02.2011 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.

Achtung, alter Parkscout-Artikel

Happy End bei Familie Guanako: Mutter hat Sohn Domingo fest ins Herz geschlossen


Pressemitteilung Große Freude im Südamerika-Haus: Der kleine Guanakojunge Domingo hat seine Mutter offenbar so verzaubert, dass diese – nach zwei abgewiesenen Jungtieren – den Kleinen selbst aufzieht und säugt. Letztes Jahr noch mussten die Tierpfleger das Guanakomädchen Hella mit Flasche "per Hand" groß ziehen, weil die Mutter sich nicht um ihre Tochter kümmern wollte. Aufgrund dieser Erfahrung hatte Tierärztin und Zoodirektorin Dr. Susanne Klomburg schon Wochen vor der Geburt vorgesorgt: "Wir haben von einem Bauernhof die so genannte Kolostrum-Milch von Rindern besorgt. Das ist eine ganz besondere Milch, die Säugetier-Mütter in den ersten Stunden nach der Geburt produzieren und die aus puren Antikörpern besteht. Sie stärkt das Immunsystem des Neugeborenen und ist deswegen sehr wichtig."

Das Zooteam war also darauf vorbereitet, Domingo, der am Sonntag vor zwei Wochen das Licht der Welt erblickte, mit der nötigen Powernahrung zu versorgen. Um kein Risiko einzugehen, erhielt Domingo in den ersten zwei Tagen bis zu drei Liter der stärkenden Milch, die gelb und sehr dickflüssig ist. Doch dann beobachteten die Tierpfleger, dass der kleine Guanakojunge sehr intensiv den Kontakt zu seiner Mama suchte und immer wieder an ihr Euter stupste und daran saugte. Er ließ nicht locker und siehe da: Mama Guanako nahm die Mutterrolle an. Nun sind die beiden unzertrennlich, schmusen und liebkosen sich. Die Tierpfleger bieten Domingo zwar jeden Tag noch „die Extraportion Milch“ an, aber meistens ist der Kleine schon durch die Muttermilch satt. Die ersten Haferflocken und Möhrchen schmecken ihm auch vorzüglich. Dass der Kleine genügend Energie besitzt, können Besucher bei seinen Galoppsprüngen durch das Gehege beobachten. Zwischendurch kehrt er natürlich immer wieder zu seiner Mama zurück, um einen Schluck zu trinken oder eine Schmuseeinheit einzufordern.

Was ist ein Guanako?

Guanakos sind die wilden Vorfahren der Lamas und Alpakas. Sie leben in Südamerika (westliches Peru bis Argentinien) in kleinen Gruppen von 4 bis 30 Tieren, wobei ein Hengst die Gruppe anführt. Einzelne Herden können sich zeitweise zu einem losen Verband zusammenschließen, sodass man durchaus Großherden von bis zu 1.000 Tieren antreffen kann. Ihr Territorium markieren sie durch Kotplätze. Ist Gefahr im Verzug, droht der Hengst durch lautes Wiehern. Als die ersten Europäer nach Südamerika kamen, trafen sie viele Millionen Guanakos an. Heute hat sich der Bestand erheblich verringert; in manchen Gebieten sind sie fast ausgerottet, da sie als Nahrungskonkurrenten der Schafe gelten.


© Parkscout / Zoo Osnabrück




 




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