OK

Cookies ermöglichen eine bestmögliche Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr Infos

Partner von LangnesePartner von Marco Polo




Home > Magazin > Heidelberger Zoo: Holly lernt schwimmen



Freitag, den 24.07.2009 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.

Achtung, alter Parkscout-Artikel

Heidelberger Zoo: Holly lernt schwimmen


PressemitteilungAufgeregt blickt der kleine Wonneproppen in das Becken, wo Mutter "Lea" bereits elegant ihre Runden im kühlen Nass dreht und ihrer Tochter aufmunternd zuprustet. Nach einer kleinen Weile traut sich die junge Mähnenrobbe dann doch und springt mutig ins Wasser. Nach einigen schnellen, aufgeregten Schlägen mit den Vorderflossen wird "Holly" langsam ruhiger.

Die zehnjährige Mama bleibt immer an ihrer Seite und gibt ihr Sicherheit. Entgegen der allgemeinen Annahme können junge Seelöwen nicht von Anfang an schwimmen. Die ersten zwei bis drei Wochen wird das Jungtier komplett an Land versorgt. Erst nach dem ersten Haarwechsel fängt es an, der Mutter ins Wasser zu folgen. Inzwischen übt die am 25. Juni geborene Holly im Mutter-Kind-Becken ungestört das Schwimmen und Tauchen. Holly ist das erste Kind von Lea und das erste Mädchen von Papa Henry, der leider vor wenigen Wochen plötzlich verstarb. Nach der Geburt werden Mutter und Kind zunächst für einige Wochen im Robbenhaus und auf einer separaten Außenanlage von der übrigen Gruppe getrennt gehalten, um den beiden eine ungestörte Aufzucht zu gönnen und das Risiko eines Unfalls zu vermeiden. Erst dann dürfen Lea und Holly zurück in die Mähnenrobbengruppe. Diese Integration ist jedes Mal mit einigem Risiko verbunden, denn im allgemeinen Tumult einer großen Mähnenrobbengruppe kann es passieren, dass das kleinste Jungtier sich verletzt oder beim Spielen mit den anderen im Wasser ertrinkt. Daher ist es wichtig, dass die junge Robbe sowohl an Land wie auch im Wasser schon möglichst sicher und geschickt ist, bevor es zu den Artgenossen in die Gruppe kommt. Auch im Freiland sondern sich Mähnenrobbenweibchen für die Geburt von ihrer Gruppe ab und kehren erst später mit Jungtier zurück. Mähnenrobbenjunge werden von ihren Müttern ein ganzes Jahr lang gesäugt, bevor die Kleinen lernen müssen, selbst Fisch zu fressen.

Die Heidelberger Mähnenrobbengruppe ist eine der größten und erfolgreichsten Zuchtgruppen in einem deutschen Zoo. Die mächtigen Meeressäuger gelten im Gegensatz zu den zierlicheren Kalifornischen Seelöwen als aggressiver und schwierig im Umgang. Daher werden sie auch deutlich seltener in Zoos gehalten. In Heidelberg zeigen diese imposanten Tiere nicht nur zweimal täglich bei der Fütterung, zu welchen Kunststücken man sie mit viel Geduld und Fingerspitzengefühl bringen kann, sie sorgen auch seit 1999 regelmäßig für Nachwuchs.


© Parkscout / Zoo Heidelberg




Ähnliche Pressemitteilungen




KOMMENTARE     Eigenen Kommentar verfassen

Noch kein Kommentar abgegeben!


Hier eigenen Kommentar verfassen


Name (wird angezeigt)


E-Mail (wird nicht angezeigt, optional)


Webseite (wird angezeigt, optional)
Ihr Kommentar


Bitte den Text in der Grafik eingeben
(zwei Worte mit Leerzeichen)





-->