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Dienstag, den 25.08.2009 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.

Achtung, alter Parkscout-Artikel

Igelfisch sieht gelb – Zickenalarm in der Preta-PorTIER Show im Sea Life München


PressemitteilungIn der aktuellen Sonderausstellung "Giftige Tiere – gefährliche Schönheiten", der Pret-a-PorTIER Show der giftigsten Unterwassertiere im Sea Life München geht es zuweilen zu wie in der echten Modewelt. Seinem Ruf als schöner aber schwieriger Zeitgenosse wurde der kurzstachelige Igelfisch bestens gerecht. So wurde der neue Star am Fischhimmel, ein gelber Kuhkofferfisch mit dem klangvollen Namen Eduard, eisig und stachelig empfangen.

Vier Monate nach der Eröffnung des Showrooms der schönsten aber auch giftigsten Meeresbewohner, herrschten kurzzeitig Verhältnisse wie in der echten Modelwelt. Über den neuen attraktiven Kollegen Eduard, ein Kuhkofferfisch, waren Seeschlangen, Steinfische und Stechrochen nicht sonderlich begeistert - fürchteten sie doch, die Aufmerksamkeit der Besucher teilen zu müssen. Zu sichtbaren Spannungen kam es, als Eduard sein neues Becken bezog. Selbst die sonst so freundliche Igelfischlady Sam kam, schnupperte und rümpfte von dannen schwimmend die spitze Nase. Irritiert und enttäuscht ergriff nun der schöne Eduard den Angriff nach vorne, um sich beim Igelfisch vorzustellen. Dieser war aber durch so viel forsches Vorgehen so entrüstet, dass er sich zur Begrüßung kugelrund aufplusterte und seine Stacheln aufstellte.

Jens Bohn, biologischer Leiter des Sea Life München erklärt den Hintergrund zu diesem seltsamen Verhalten: "Igelfische können sich bei Gefahr zu einer Kugel aufblasen und gehören damit in die Gruppe der Kugelfische. Allerdings haben sie Stacheln. Die liegen in der Regel flach am Körper an, aber wenn der kleine Fisch erschrickt, schluckt er so lange Wasser, bis er kugelrund ist und die Stacheln abstehen. So wird er von keinem Feind geschluckt und sollte der unwahrscheinliche Fall doch mal auftreten, kann er sich noch im Maul des Räubers aufblähen. Oft erstickt der Räuber dann an dem Igelfisch." Schmunzelnd fügt Bohn noch hinzu: "Dass sich der kleine Kerl beim Einsetzten eines neuen Fisches aufbläht ist ungewöhnlich, und er fühlte sich wohl eher in seinem Ego bedroht, als dass er echte Gefahr zu befürchten hätte." In der Zwischenzeit hat sich der Igelfisch an das neue Starmodel gewöhnt. Beide besinnen sich auf ihre gemeinsame Artzugehörigkeit zu den Kugelfischen und teilen sich friedlich und respektvoll ein Becken.

Die Pret-a-PorTier Show ist noch bis Mitte November täglich ab 10.00 Uhr im SEA LIFE München zu bestaunen.


© Parkscout / Sea Life München




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