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Freitag, den 17.04.2009 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.

Achtung, alter Parkscout-Artikel

Lippenbär-Nachwuchs zeigt sich erstmals den Berliner Zoo Besuchern


PressemitteilungUnbemerkt konnte ein kleiner schwarzer Bär mit seiner Mutter seit Ostern die Außenanlage inspizieren. Die Öffentlichkeit war wieder einmal durch den Trubel um die Berliner Eisbären abgelenkt. Jetzt ist die Zeit reif, dass das am 8. November geborene Lippenbärweibchen dem Publikum vorgestellt werden kann.

Die kleine, äußerst wilde Bärin namens "Devi" gleicht einem kleinen Teufelchen, wenn sie über die Anlage tobt. Doch noch ist sie leicht zu er-schrecken und flüchtet sich dann nach Lippenbärart auf den Rücken ihrer Mutter "Sutra", die im Zuge des europäischen Erhaltungzuchtprogrammes (EEP) vor einem Jahrzehnt aus dem Zoo Leipzig entliehen wurde. Wie bei allen Bären ist das Männchen nur zu Zeugungszwe-cken gesellig. Die Aufzucht ist alleinige Angelegenheit des Weibchens. So wird Vater "Jürgen" auch im Zoo von seinem Nachwuchs getrennt gehalten.

Lippenbären erinnern durch einige Merkmale (z.B. die langen sichelförmigen Krallen und das Fehlen der Schneidezähne im Oberkiefer) entfernt an Faultiere. Dies führte dazu, dass sie zunächst in deren Verwandtschaft eingeordnet wurden und trug ihnen den englischen Na-men Sloth Bear (Faultierbär) ein, der aber keinesfalls ihren wahren Charakter treffend wie-dergibt. Als insektenfressende Großbären sind sie ständig auf Nahrungssuche und durchaus sehr aktiv. Nichtsdestotrotz war eben diese Bärenart Vorlage für die gemütliche Bären-Figur "Balu" in Rudyard Kipplings Dschungelbuch-Roman, der als Disney Zeichentrickfilm legendär wurde. In freier Wildbahn – Sri Lanka, Indien und seinen Nachbarstaaten – nehmen die Lippenbär-bestände stetig ab. Innerhalb der letzten 30 Jahre verringerte sich ihre Weltpopulation um fast die Hälfte auf schätzungsweise nur noch etwa 20 000 Tiere. Die Art wird im CITES An-hang 1 gelistet und genießt demnach den höchsten internationalen Schutzstatus. Nicht viel Zoos der Welt pflegen und vermehren die erhaltenswerten, zottelig langhaarigen Lippenbären.


© Parkscout / Zoo Berlin




 




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