OK

Cookies ermöglichen eine bestmögliche Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr Infos

Partner von LangnesePartner von Marco Polo



Home > Magazin > Maßnahmen gegen Vogelgrippe



Donnerstag, den 20.10.2005 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.

Achtung, alter Parkscout-Artikel

Maßnahmen gegen Vogelgrippe


Pressemitteilung++ Pressemeldung ++

Zoo Dresden, Dresden

In einer Eilverordnung verhängte Bundesverbraucherschutzminister Jürgen Trittin am 19.10.2005 eine bundesweite Stallpflicht für Geflügel. Von Samstag an muss Geflügel in Ställen gehalten werden. Anlass ist der Nachweis der Vogelgrippe im europäischen Teil Russlands, von wo aus es mit Zugvögeln eingeschleppt werden könnte. Durch den Stallzwang soll der Kontakt zu Wildvögeln verhindert werden.

Die Stallpflicht betrifft auch das im Zoo Dresden lebende Geflügel, denn es gilt unseren wertvollen Vogelbestand zu schützen. Derzeit werden im Zoo Dresden 40 Enten- und Gänsearten, 6 Hühnervogelarten, Nandus und Strauße gehalten. Die meisten davon sind in Volieren untergebracht, einige aber auch freilaufend. Um der Verordnung nachzukommen, bleiben zum Beispiel die Brahma-Hühner des Streichelzoos im Stall. Die freilaufenden Gänse werden eingefangen und ebenfalls in einem Gebäude untergebracht. Die sich bereits in Volieren befindenden Tiere verbleiben dort. Um alle Maßnahmen zu koordinieren steht der Zoo in ständigem Kontakt mit dem Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt der Stadt Dresden. Zu dieser Problematik steht der Zoo Dresden auch mit anderen zoologischen Einrichtungen in enger Verbindung. Die Stallpflicht gilt vorerst bis zum 15. Dezember 2005.

Eine weitere Maßnahme ist es, die Futterautomaten an den Ententeichen zu entfernen, um nicht zusätzlich Wildvögel anzulocken. Der Zoo nimmt ab sofort keine Wildvögel (Fundtiere, verletzte/kranke Vögel) mehr auf.

Gemäß der Verordnung über Untersuchungen auf klassische Geflügelpest vom 1. September 2005 werden in der 47. KW 15 Blutproben unserer Tiere auf Influenza-Virus untersucht. Selbstverständlich gibt es keine Importe von Geflügel aus betroffenen Gebieten.

Wir bitten Sie, sich bei Anfragen betreffs des Vogelgrippen-Virus H5N1, neuer Infektionsfälle der Eilverordnung vom 19.10. und Ähnlichem an die zuständigen Behörden oder Institute zu wenden. Trotz des verständlichen Interesses Ihrerseits bitten wir Sie, von weiteren Nachfragen im Zoo abzusehen, da wir gegenwärtig damit beschäftigt sind, die erforderlichen Maßnahmen umzusetzen.



© Zoo Dresden



KOMMENTARE     Eigenen Kommentar verfassen

Noch kein Kommentar abgegeben!


Hier eigenen Kommentar verfassen


Name (wird angezeigt)


E-Mail (wird nicht angezeigt, optional)


Webseite (wird angezeigt, optional)
Ihr Kommentar


Bitte den Text in der Grafik eingeben
(zwei Worte mit Leerzeichen)




Newsletter verwalten

-->