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Dienstag, den 03.11.2009 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.

Achtung, alter Parkscout-Artikel

Neue Zoobewohner: Warzenschweine in der Eingewöhnungsphase


PressemitteilungGedrungener tonnenförmiger Körper, dünne Beine und Warzen im breiten Gesicht – das sind keine Attribute, die eine klassische Schönheit beschreiben. Warzenschweine sind jedoch bezüglich ihres Aussehens und Verhaltens eine äußerst interessante Tierart und spätestens nach dem Auftritt von "Pumba" im König der Löwen ist diese Tierart populär. Das auffälligste Merkmal ist die lange Nacken- und Rückenmähne sowie die eindrucksvollen, bis zu 60 cm langen Hauer. Richtig gefährlich sind jedoch die viel kleineren, aber äußerst scharfen unteren Eckzähne. Damit verschaffen sich Warzenschweine beim Rest der afrikanischen Tierwelt gehörigen Respekt, und sogar Leoparden lassen sich von den äußerst wehrhaften Schweinen beeindrucken und treten auch schon mal den Rückzug an.

Dem Kampf stellen sich Warzenschweine aber nur, wenn er unumgänglich ist. Sie bevorzugen die Flucht, wobei sie mit kerzengerade aufgerichteten Schwanz davonrennen und schnellst möglich in ein Erdloch verschwinden. Angeblich hat ihnen dieses Verhalten den Spitznamen "Radio Afrika" eingebracht, da der vertikale Schwanz an eine Antenne erinnert. Diese außergewöhnliche Tierart lebt seit einigen Wochen auch im Zoo Osnabrück. Insgesamt drei Tiere besiedeln die Anlage im Tal der grauen Riesen. Zu dem Weibchen aus dem Tierpark Hagenbeck "Becki" und dem Eber "Harry" aus London, gesellte sich erst Mitte Oktober ein zweites Weibchen. "Marlene" heißt die Dame und wurde im Zoo Berlin geboren. Zurzeit befinden sich die Warzenschweine in der schwierigen Phase der Eingewöhnung und jedes Tier muss seinen Platz in der kleinen Rotte finden. Streitigkeiten mit Dominanzgebärden und Unterwerfungsgesten gehören zu diesem Prozess und vor allem "Becki" strebt als ältestes Schwein mit Nachdruck den Chef-Posten an. Aufmerksame Zoobesucher können mit etwas Geduld beobachten, dass eines der Schweine auf den Handwurzelgelenken rutscht. Das ist eine Unterwerfungsgeste, wird aber auch bei der Nahrungssuche gezeigt. Bleibt nur zu hoffen, dass sich die Gemüter bald beruhigen und die drei eine harmonische kleine Familie bilden.


© Parkscout / Zoo Osnabrück




 




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