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Montag, den 14.04.2008 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.

Achtung, alter Parkscout-Artikel

"Unschuldige Opfer" bekommen mutige Helfer Sea Life Aquarien starten Umweltkampagne


PressemitteilungDie neun Sea Life Großaquarien in Deutschland setzen sich schon seit Jahren erfolgreich für den Schutz der Meere ein. Im Rahmen der jüngsten Kampagne "Unschuldige Opfer" wird ihre Petition dem Fischereiausschuss der Vereinten Nationen vorgelegt.

Überfischte Meere, ölverseuchte Strände, illegaler Walfang und schmelzende Polkappen – jeden Tag geistern Horrormeldungen wie diese durch die Presse. "Schrecklich, aber was kann ich als einzelne Person da schon bewirken?", so entmutigt denken sich wahrscheinlich viele ihren Teil dazu. Dass das nicht so sein muss, zeigt das langjährige Engagement der Sea Life Aquarien, die mit ihrer Initiative SOS (Save Our Seas) einiges bewirkt haben. So ermöglichten die Aktionen unter anderem die Errichtung einer Rettungsstation für Schildkröten auf der Griechischen Insel Zykanthos oder konnten mit einer Petition ein europaweites Verbot für die grausame Jagd auf Haiflossen veranlassen. Unter dem Motto "Unschuldige Opfer" ruft die jüngste Kampagne mit einer Unterschriftenaktion in acht Ländern gegen die grausame Vorgehensweise im kommerziellen Fischfang auf. Gefährdete Arten wie Haie, Seeschildkröten und Delfine verfangen sich in den Fischernetzen, die ursprünglich für andere Beute ausgeworfen wurden.

So ergeht es auch Millionen von Jungfischen, Dorschen und Seebarschen: Zu klein für den Verkauf sterben sie unweigerlich an den Folgen. Die Treib- und Langleinennetze der Fischer werden jährlich für circa 150.000 Seeschildkröten zum Verhängnis. "Wir wollen die Augen vor diesen Problemen nicht verschließen und möchten auch andere Menschen darauf aufmerksam machen", begründet Jochen Rinnert, biologischer Leiter im Sea Life Königswinter die Aktion. In allen 23 Standorten in ganz Europa können die Besucher die Petition unterschreiben. Schon mit 300.000 Unterschriften wird diese nächstes Jahr den Mitgliedern des Fischereiausschusses der Vereinten Nationen (UN) vorgelegt. Formulierte Ziele sind zum Beispiel der einheitliche Gebrauch von Netzen mit eckigen und großen Maschen, die den Fang von zu kleinen Schwarmfischen verringern. Zudem soll sichergestellt werden, dass ungewollt gefangene Haie wieder in die Freiheit entlassen werden.

Die Umweltstiftung WWF begrüßt die Aktion. "Die unsichtbaren Nebenwirkungen der weltweiten Fischerei sind katastrophal. Viele Millionen Tonnen Schildkröten, Haie, Seevögel und wirtschaftlich nicht nutzbare Fische verenden Jahr für Jahr qualvoll. Gefragt sind Politiker, Fischer, Unternehmen und Verbraucher – jeder kann zu einer Fischerei mit weniger unschuldigen Opfern beitragen", so WWF-Pressesprecher Ralph Kampwirth.


© Parkscout / Sea Life




 




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