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Home > Magazin > Thüringer Zoopark: Auszug der Affen – der Abriss kann beginnen



Dienstag, den 19.01.2010 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.

Achtung, alter Parkscout-Artikel

Thüringer Zoopark: Auszug der Affen – der Abriss kann beginnen


PressemitteilungLicht aus heißt es seit Dienstag im alten Affenhaus des Zooparks. Mit den Goldstirn-Klammeraffen "Inka2, "Salta" und "Carlos" sind nun die letzten Affen aus dem Altbau ausgezogen. Sie lebten bisher im Zwischenbau zwischen altem Affenhaus und dem 2003 gebauten Affendschungel. Das Affenhaus sowie der für Besucher nicht begehbare Zwischenbau werden nun abgerissen, um für den neuen "Lemurenwald" Platz zu machen.

Die Goldstirn-Klammeraffen sind ab sofort im Affendschungel im Zoopark zu sehen. Damit die an das Schwinghangeln angepassten Kletterspezialisten sich auch richtig wohlfühlen, wurde extra ein festes Deckengitter im großen Außengehege angebracht. Die Klammeraffen können dort ganz neue, bisher unbekannte Höhen erklimmen. Die munteren Gesellen mit dem typischen Greifschwanz sind jedoch zunächst nur im großen Innengehege zu sehen. Dort wird nämlich "Carlos", das ehemalige Flaschenkind, mit seinen beiden Schwestern vergesellschaftet. Bei steigenden Außentemperaturen wird dann auch die große Außenanlage freigegeben. Am Freitag, dem 15. Januar schloss das für Besucher begehbare Affenhaus. Die letzten Bewohner, die dreiköpfige Weißkopf-Makifamilie, hat hinter den Kulissen eine vorübergehende Bleibe gefunden. Sie werden zusammen mit zwei neuen Lemurenarten dann den großen, begehbaren Lemurenwald bevölkern.

Das alte Affenhaus war am 7. Oktober 1966 eröffnet worden. Die damals hoch moderne Einrichtung entspricht jedoch nicht mehr heutigen Standards. Ohne die heutigen Bildungsmöglichkeiten, wie Internet und Fernreisen war die frühere Hauptaufgabe der Zoos die Volksbildung und damit die Vermittlung von Artenkenntnissen. Dazu wurden möglichst viele verschiedene Arten gezeigt. Dies spiegelt sich bis heute in der Architektur des Affenhauses wieder. Es enthält viele kleine Vitrinen und Käfige. Heutzutage baut man dagegen weitläufige Naturanlagen für weniger Arten, die dafür in größeren Familiengruppen leben. Eine moderne Tiermedizin ermöglicht es heutzutage, natürliche Materialien und Naturböden in den Gehegen zu haben, so dass Fliesen und Chrom der Vergangenheit angehören können. Mit dem Affendschungel und dem Berberaffenberg hat der Zoopark bereits Maßstäbe für eine moderne, vorbildliche Affenhaltung gesetzt. Die Haltung und Zucht seltener und bedrohter Affenarten hat Tradition im Zoopark. Eine Tradition, die mit dem "Lemurenwald" für die bedrohten Halbaffen Madagaskars fortgesetzt werden wird.


© Parkscout / Thüringer Zoopark Erfurt




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