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Donnerstag, den 12.07.2007 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.

Achtung, alter Parkscout-Artikel

Thüringer Zoopark: Wenn Giraffen reisen


PressemitteilungWenn Giraffen in der Savanne umher ziehen, dann geht das gemächlich Schritt für Schritt voran. Würde der Frankfurter Giraffenbulle "Lengai", der heute am 12. Juli im Zoopark erwartet wird, die Strecke laufen, würde es Tage dauern – und es käme garantiert zum Stau auf der Autobahn. Deshalb gibt es Spezialfahrzeuge, in denen Giraffen transportiert werden.

Über eine Rampe gelangen die Giraffen auf den übergroßen "Pferdeanhänger". Anders als bei normalen Anhängern kann das Dach bis auf eine Höhe von 6 m hochgefahren werden. Platz genug also für die Langhälse. Allerdings sind deutsche Autobahnbrücken sehr viel niedriger. Auf der Fahrt wird deshalb das Dach auf 4 m Höhe abgesenkt. Für "Lengai" selbst ist dies kein Problem. Der eineinhalb Jahre alte Jungbulle erreicht diese Länge noch nicht. "Gunda", seine zukünftige Partnerin ist dagegen bereits 4,1 m hoch. Bis eine Giraffe jedoch ein derartiges Transportfahrzeug besteigt, können Stunden vergehen. Zwischen 15 Minuten und 9 Stunden Verladezeit hat der Transportspezialist Roy Smith von der Firma Interzoo schon erlebt. Und Giraffen kann man nun einmal nicht am Halter führen, tragen oder in das Fahrzeug schieben. Wenn, geht dies nur freiwillig und auf den eigenen langen Beinen.

Dann heißt es Abfahrt. Unterwegs beobachten die Transporteure über eine Kamera das Geschehen im Anhänger. Ist das Tier aufgeregt? Steht es ruhig? Muss mal eine Pause gemacht werden? Die letzten Meter sind nicht immer die schwersten. Wenn der Boden aufhört zu schwanken und Ruhe einkehrt, ist das meiste geschafft. Im Zoopark wird dann die Rampe geöffnet und "Lengai" wird die zwei Meter vom Anhänger bis ins Giraffenhaus wahrscheinlich vorsichtig aber auch neugierig zurücklegen. Dort wartet bereits "Gunda", die seit dem Tod ihrer Mutter "Maja" am 5. September 2005 allein im Zoopark lebte. Zuerst werden beide noch getrennt voneinander die Nacht im Giraffenhaus zubringen. In den nächsten Tagen kann "Lengai" dann in Ruhe seine neue Partnerin, das Giraffenhaus und die Außenanlage kennen lernen. Willkommen in Erfurt, "Lengai".


© Parkscout / Thüringer Zoopark Erfurt




 




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