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Dienstag, den 27.03.2007 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.

Achtung, alter Parkscout-Artikel

Ungleiche Kinder – eines hat Streifen, das andere Wolle


PressemitteilungPRESSEMITTEILUNG Zoo Heidelberg

Im Zoo Heidelberg sind in den letzten Wochen zwei Fohlen zur Welt gekommen. Bei den Damara-Zebras hat der neue Zuchthengst seinen ersten Sohn gezeugt. Die Poitou – Esel, eine seltene Rasse riesiger Esel aus dem französischen Poitou, haben ein kleines Wollknäuel in die Welt gesetzt. Beide sind seit dieser Woche für die Besucher zu sehen.


Die Tierpfleger des Afrikahauses im Zoo Heidelberg haben schon lange Wetten abgeschlossen, wann das gestreifte Fohlen zur Welt kommen würde Die Mutter Anetta hatte sich lange Zeit gelassen, aber am 8. Februar war es dann endlich soweit und Jengo wurde geboren. Sein Name kommt aus Afrika und bedeutet "stark". Damara-Zebras sind eine Unterart des in Ost- und Südafrika weit verbreiteten Steppenzebras. Sie unterscheiden sich von anderen Unterarten wie dem Böhm Zebra Ostafrikas durch die schwach oder gar nicht gestreiften Beine und die breite Streifung mit deutlichen braunen Schattenstreifen zwischen dem üblichen schwarz-weissen Muster. Zebrastuten können sehr wählerisch sein und so musste der neue Zuchthengst des Zoos, Ngoro, erst 7 Jahre alt werden, ehe ihn die Stuten als Partner und Vater möglicher Kinder akzeptierten.

Über dieses Problem ist Brigard, der Hengst der Poitoueselgruppe im Zoo Heidelberg, schon lange hinweg. Seine Stuten erkennen ihn an und werden folgerichtig auch regelmäßig tragend. Mit der Aufzucht der jungen Esel haben aber einige der Stuten Schwierigkeiten. Deshalb freut die Geburt von Gregoire, geb. am 24.02., die Tierpfleger umso mehr, denn die Mutter Resi zieht ihr Fohlen bislang mit Liebe, Geduld und ein wenig Strenge perfekt auf. Poitou-Esel fallen neben ihrer Größe durch das dichte Haarkleid auf, das bei den Fohlen in besonders niedlichen Löckchen den Körper umschließt. Diese Eselrasse wurde früher sehr gerne zum Ziehen von Feuerlöschwagen benutzt. Neben der stoischen Ruhe war das dichte Haarkleid, das vor dem Einsatz auch noch angefeuchtet werden konnte, ideale Voraussetzung für einen Einsatz dort wo die Funken fliegen.


© Parkscout / Zoo Heidelberg



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