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Samstag, den 01.10.2011 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.

Achtung, alter Parkscout-Artikel

Vier auf einen Streich – erstmals Vierlinge beim Hinterindischen Tiger im Tierpark Berlin geboren


PressemitteilungSeit 1996 hält der Tierpark Berlin den Hinterindischen Tiger, jene mittelgroße Unterart des Tigers, welche in den Regenwäldern von Myanmar, Laos, Vietnam, Kambodscha und Malaysia umherstreift. Das Paar von 1996 war seinerzeit das erste in Deutschland überhaupt.

Aufgrund von bei dieser Unterart nicht selten zu beobachteten Unverträglichkeiten züchtete dieses Paar nicht und es dauert seine Zeit, bis 2010 ein zweites junges und harmonisierendes Paar im Tierpark Berlin zusammengestellt werden konnte. Die Großeltern unseres jungen Paares stammen aus Malaysia. Dieses Paar namens "Tarek" (geb. 2007 im Zoo Halle) und "Sarai" (geb. 2006 im Zoo Halle) brachte nun am 10. August 2011 seinen ersten erfolgreich aufwachsenden Wurf, ein Vierlingswurf und zugleich der erste bei dieser Tigerunterart im Tierpark Berlin. Obwohl im Alfred-Brehm-Haus des Tierparks Berlin regelmäßig Großkatzen geboren werden, ist ein Vierlingswurf beim Tiger auch für uns etwas ganz Besonderes, so gab es die letzte Vierlingsgeburt 1988.

Die vier Hinterindischen Tigerjungtiere wogen am 6. Lebenstag zwischen 1290-1390 Gramm, mit aktuell sieben Wochen bringen die Vier zwischen 5-6 Kilogramm auf die Waage und entwickeln sich prächtig. Besonders an diesem Wurf ist, dass auch Vater "Tarek" während der Geburt und während der Jungenaufzucht dabei ist, das ist bei dieser Unterart bisher ganz selten möglich gewesen. Unsere Tierpfleger haben in gewohnter Weise die Namen für die vier Jungtiere ausgewählt und so heißen die drei Schwestern "Thaya", "Salween" und "Mandalay" und ihr Bruder fortan "Lampun".

Der Tiger ist eines der am stärksten von der Ausrottung bedrohten Säugetiere auf der Welt - lebten vor 100 Jahren noch schätzungsweise 100 000 Tiger, wurde der Bestand aller fünf heute noch lebenden Unterarten im Freiland in den letzten Jahrzehnten auf etwa 3500 Individuen reduziert! Gründe dafür sind der Lebensraumverlust durch Waldzerstörung und -umwandlung, speziell in Ölpalmplantagen in Kombination mit der gezielten, kommerziellen Jagd auf Tiger. Dabei ist die traditionelle, lokale Jagd in den Hintergrund getreten, die heutige Jagd ist kriminell, organisiert und gezielt. Grund für die illegale Jagd ist das Verlangen von Tigerprodukten in der traditionellen, asiatischen Medizin und in den letzten Jahren ist in Hinterindien der Glaube hinzugekommen, dass Tigerprodukte gegen Krebs helfen.

Zoologische Gärten leisten ihren Beitrag durch die Erhaltungszucht von unterartreinen Tigerbeständen, so züchtet der Tierpark Berlin seit vielen Jahrzehnten den kritisch bedrohten Amur- und Sumatratiger innerhalb der jeweiligen Zuchtprogramme und wir freuen uns ganz besonders nun auch den bedrohten Hinterindischen Tiger zu vermehren und eine künftige Generation im Alfred-Brehm-Haus aufwachsen zu sehen.


© Parkscout / Tierpark Berlin




 




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