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Home > Magazin > Von Geburt an im Tarnanzug - Tapir-Nachwuchs im Zoo Zürich



Donnerstag, den 13.09.2012 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.

Von Geburt an im Tarnanzug - Tapir-Nachwuchs im Zoo Zürich


PressemitteilungAm vergangenen Freitag, den 7. September 2012, hat das 12jährige Flachlandtapir-Weibchen AMAPA ihr sechstes Jungtier, ein Männchen, geboren. Während die Eltern ein schwarz-braunes Fell haben, präsentiert sich das Junge in einem tarnenden Streifenmuster. Vorerst bleiben Mutter und ihr noch namenloser Sohn im Stall, da das Jungtier noch nicht der Mutter nachfolgt, sondern, sich auf seine Tarnung verlassend, viel Zeit ruhend in einem ‚Versteck’ verbringt. In zwei drei Wochen werden dann die im Frühjahr eröffneten neuen Aussenanlagen des Pantanals zur Erkundung offen stehen. Diese Anlagen teilen die Tapire mit den Ameisenbären und Capybaras.

Die Flachlandtapire waren schon zwischen 1934 und 1943 im Tierbestand des Zoo Zürich und sind es seit 1961 ohne Unterbruch wieder. Der Vater des Jungen, MATO, wurde 2001 im Tierpark Hagenbeck in Hamburg geboren, Mutter AMAPA ist eine Zürcherin.

Vier Tapirarten werden unterschieden, deren drei leben in Süd- und Mittelamerika, eine in Südostasien. Tapire sind Regenwald-Bewohner und lieben als ausgezeichnete Schwimmer das Wasser. Oberlippe und Nase sind bei ihnen zu einem kleinen, äusserst beweglichen ‚Rüssel’ verlängert, der bei der Nahrungsaufnahme geschickt eingesetzt wird. Ihre Nahrung besteht aus Blättern, Knospen, Zweigen und Früchten.

Ihres schmackhaften Fleisches wegen werden Tapire gejagt, durch die fortschreitenden Waldrodungen wird ihr Lebensraum eingeengt. Der Flachlandtapir wird deshalb in der Roten Liste als gefährdet eingestuft, in den europäischen Zoos wird für diese Art ein Erhaltungszucht-Programm (EEP) geführt.

© Zoo Zürich




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