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Mittwoch, den 24.04.2013 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.

Wilhelma - Bonobos haben sich gut eingelebt


PressemitteilungVor sieben Tagen sind die Bonobos als erste Affenart in ihr künftiges Zuhause in der neuen Anlage für Afrikanische Menschenaffen eingezogen. Alle hatten den Eindruck, dass sie ihr Domizil auf Anhieb sehr gut annahmen. Dieser erste Eindruck hat nicht getrogen: Jetzt, eine Woche später, wirken die Bonobos schon überaus entspannt. In Kürze können somit auch die Gorillas umziehen. Sobald sich diese ebenfalls eingelebt haben, steht der offiziellen Eröffnung des Hauses nichts mehr im Wege. Ein Termin dafür wurde nun festgelegt: Am Nachmittag des 14. Mai wird der Minister für Wirtschaft und Finanzen und oberster Dienstherr der Wilhelma, Dr. Nils Schmid, die neue Anlage persönlich und feierlich eröffnen. Den Besuchern steht die Anlage dann ab 15. Mai offen.

Dass sich die Bonobos im neuen Heim wohlfühlen, steht inzwischen weder für die Tierpfleger und Zoologen der Wilhelma außer Frage, noch für die junge Primatologin Nicky Staes von der Universität Antwerpen, Belgien. Sie kennt den Bonobo-Clan der Wilhelma, eine der größten Gruppen Europas, bereits von früheren Besuchen und beobachtet die dreizehn Tiere im Zuge ihrer Promotion derzeit von morgens bis abends: "Die Wilhelma-Truppe war schon immer eine der spielfreudigsten und fröhlichsten Gruppen in einem Zoo, die ich kenne – sicher auch wegen der guten Beschäftigungsprogramme der Tierpfleger. Und auch im neuen Haus waren sie nach nur vier Tagen schon überaus entspannt", sagt Nicky Staes. Auffällig ist zudem, dass es seltener zu lautstarken Streitigkeiten unter den Tieren kommt als im alten Haus. "Wir denken, dass einerseits die noch nicht so vertraute Umgebung den Zusammenhalt stärkt, sich andererseits aber auch das größere Angebot an Platz und Ausweichmöglichkeiten schon positiv auswirkt", erklärt die Menschenaffen-Kuratorin Dr. Marianne Holtkötter. "Denn die Bonobos können sich in den drei Innengehegen besser verteilen und aus dem Weg gehen, wenn sie wollen, dabei kleine Untergruppen bilden, wie sie das auch in der Natur tun, und sich wieder alle zusammenschließen, wenn sie es mögen. Das wird in der Fachsprache auch ‚Fission-Fusion-Sozialsystem’ genannt." Gerade solchen natürlichen Sozialstrukturen und Bedürfnissen der beiden Menschenaffenarten noch besser Rechnung tragen zu können, war auch eines der wesentlichen Anliegen der Wilhelma beim Neubau.

Nun gilt es als nächstes, auch die Gorillas wohlbehalten in ihr künftiges Zuhause zu bringen. Rund 15 Stunden dauerte der Umzug bei den Bonobos, ein 18-köpfiges Tierpflegerteam, ein sechsköpfiges Tierarztteam, zwei Kardiologen, zwei Reproduktionsexperten sowie weitere Helfer waren dabei. Sicher ist: Auch bei den acht größeren und schwereren Gorillas werden der Aufwand und das Aufgebot an Umzugshelfern und medizinischen Betreuern nicht kleiner sein. Doch wenn das Zusammenspiel aller Beteiligten wieder mit der gleichen Ruhe und Konzentration erfolgt, wie beim Umzug der Bonobos, dürfte auch bei den Gorillas nichts schief gehen.

© Wilhelma Zoologisch-Botanischer Garten Stuttgart




 




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