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Donnerstag, den 02.02.2012 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.

Achtung, alter Parkscout-Artikel

Ziemlich blau schon am frühen Morgen


PressemitteilungBuckelige Beulenkopf-Buntbarsche neu im Zoo-Aquarium Berlin

Er gilt als der ungekrönte König der Fischwelt Zentralafrikas. Er ist groß und blau und besitzt einen imposanten Stirnbuckel. Bei Aquarianern ist er längst Legende. Er wird bewundert und begehrt. Die Rede ist vom Tanganjika-Beulenkopf-Buntbarsch (Cyphotilapia frontosa). Er wurde neu in den Bestand des Zoo-Aquariums Berlin aufgenommen. Die dunkelblaue Gesamtfärbung des Tieres ist durch hellere Querbinden unterbrochen. Maximal erreichen die Tiere eine Gesamtlänge von 35 Zentimetern.


Der Beulenkopf-Buntbarsch kommt nur im Tanganjikasee vor, einem der drei großen Seen entlang des afrikanischen Kontinentalplattengrabens. Die Tiere bewohnen tiefere Wasserzonen an den Felsküsten bis in eine Tiefe von über 100 Metern. Das Aquarium wurde extra mit Felsaufbauten gestaltet, um ihnen optimale Lebensbedingungen zu bieten. Die großen Buntbarsche sind arge Räuber, die bevorzugt nachts und am frühen Morgen, ruhende Fische einsaugen und verspeisen. Diese Taktik scheint sehr erfolgreich zu sein – nur so konnten die großen Blauen eine solche Körpergröße erreichen. Wegen der Körpergröße werden sie von einem noch größeren Räuber regelmäßig verspeist: Sie sind beliebte Speisefische des Menschen.

Nach dem Ablaichen beherbergt das Weibchen die Eier im Maul, wo dann auch die kleinen schlüpfen. Maulbrüten ist eine Anpassung an fehlende Versteckmöglichkeiten in der Fels-, Freiwasser- und der Sandzone. Während des Maulbrütens nimmt das Weibchen keine Nahrung zu sich. Nach 30 Tagen verlassen die Jungfische die mütterliche Bruthöhle. Die Jungfische werden noch bis zu sechs Wochen bewacht. Oft kehren die kleinen bei Gefahr in das schützende Maul des Weibchens zurück. Die Anschaffung der Tierart ist nur der erste Schritt, wir wollen, dass die Weibchen künftig den Mund ganz schön voll nehmen und ihrem Maulbrüterdasein alle Ehre machen.


© Parkscout / Zoo Berlin




 




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