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Samstag, den 15.08.2009 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.

Achtung, alter Parkscout-Artikel

Nachwuchs bei Steppenzebras und Vikunjas


PressemitteilungDas Schicksal der Zweitgeborenen

Alle Zweitgeborenen kennen das: Man ist immer nur die kleine Schwester von... Oder der kleine Bruder von... Schon sehr nett, aber irgendwie nicht mehr so aufregend wie der vorangegangene Prototyp. Zebrafohlen Bärbel und Vikunja-Jungtier Clyde begegnen dem Schicksal der Zweitgeborenen trotzig mit wir-werden-ja-sehen-Moral, mit extra struppiger Mähne und noch streifigeren braun-schwarz-weißen Streifen, mit extrem kuscheligem goldenem Fell und noch dunkleren Knopfaugen und dem festen Willen, später wesentlich apartere schief stehende Zähne zu bekommen als ihre großen Geschwister, die einfach nur das Glück hatten ein wenig eher zur Welt zu kommen und alle Aufmerksamkeit auf sich gelenkt zu haben.


Zebrafohlen Bärbel
Bärbel, geboren am 8. August, ist die kleine Schwester von Zacharias, der bereits am 25. Mai auf die Welt kam und mit seinen bräunlichen Streifen und Zottelmähne die Herzen im Sturm eroberte. Mit der außergewöhnlichen Färbung und dem Plüschfell kann Bärbel locker mithalten – Zebra-Jungtiere haben im Gegensatz zu ihren Eltern nämlich immer ein eher bräunliches und flauschig dickes Fell, das erst in einigen Wochen in das markante Weiß mit schwarzen Streifen wechselt – und ihre Mähne geht eher in Richtung Punkfrisur. Kurz: Bärbel sieht eigentlich ganz anders aus als ihr großer Halbbruder Zacharias und mausert sich inzwischen in der Herde um Mutter Daniela (9), Vater Henry (4), die Stuten Moni (5) und Danny (17) und deren Sohn Zacharias zum neuen Star am Sambesi. Schwieriger wird es schon beim Vikunja-Nachwuchs: Die Jungtiere Bonnie und Clyde kamen im Abstand von einem Tag auf die Welt. War am 2. August die Freude riesengroß, als Bika ihr Baby Bonnie zur Welt brachte, konnte Mutter Xenia sich am nächsten Tag nur noch über den zweiten Platz freuen – und über ihren wunderschönen Clyde mit goldenem, samtweichen Fell. "Der Zoo freut sich doppelt über Prototypen und Nachfolger: Die zierlichen Vikunjas sind sehr selten und werden hier im Rahmen des Europäischen Zuchtprogrammes (EEP) nachgezüchtet", erklärt Zoodirektor Klaus-Michael Machens.

Steckbrief Steppenzebra: Herkunft: Ost- bis Süd- und Südwestafrika Nahrung: Gräser, Kräuter Größe: 240 cm lang, 135 cm hoch Gewicht: 300 kg Tragzeit: etwa ein Jahr (375 Tage) Geschwindigkeit: max. 60 km/h Erreichbares Alter: bis zu 28 Jahre

Beim Zebrastreifen im Straßenverkehr sehen alle Streifen gleich aus. Anders ist das beim Zebra: Jedes Tier hat seine ganz eigene Streifenzeichnung. Und die Mitglieder einer Familie erkennen sich gegenseitig an dem einzigartigen Muster des Streifenkleides. Natürlich sagt ihnen auch die Nase, wen sie vor sich haben. Am Geruch des anderen erkennen Zebras den sozialen Status des Gegenübers. Steppenzebras leben gerne in Familienherden mit bis zu 20 Mitgliedern. Dazu gehören ein Hengst und mehrere Stuten mit ihren Fohlen. Es gibt aber auch reine Junggesellen-Herden. Wenn die Tiere nachts auf offener Steppe ruhen, wird immer ein Wachposten abgestellt.

Steckbrief Vikunja: Herkunft: Südamerika, Anden Nahrung: Gras, Kräuter Größe: ca. 1 m Schulterhöhe Gewicht: bis zu 60 kg Tragzeit: 330-350 Tage Geburtsgewicht: 4-6 kg Alter: ca. 20 Jahre

Vikunja-Nachwuchs Clyde
Vikunjas gehören zur Familie der Kamele. In der großen Familie sind sie die Kleinsten mit gerade mal einem Meter Schulterhöhe und knapp 60 Kilogramm Gewicht. Die Kleinkamele mit dem seidenweichen Fell leben in geschlossenen Familienverbänden in den Hochebenen der Anden und haben ein außergewöhnlich großes Sportler-Herz, das es ihnen ermöglicht, in Höhen von bis zu 5.500 Metern zu leben. Aber selbst dort oben sind sie in Gefahr, denn für die feine Wolle gehen die Jäger weite Wege. Das sandfarbene bis goldene Fell wird zu einer der begehrtesten und teuersten Wollarten auf der Welt verarbeitet. Vikunjas sind wachsame, scheue Tiere, die sehr schnell flüchten. Sie hören, sehen und riechen ausgezeichnet – und wenn sich ein Feind nähert, stoßen sie einen hellen Warnruf aus, der jede Sopranistin vor Neid erblassen ließe.

© Parkscout / Zoo Hannover




 




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