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Freitag, den 17.05.2013 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.

Zoo Osnabrück - Langbeiniger Nachwuchs erwartet die Besucher


PressemitteilungKinderstube im Zoo Osnabrück: Ende April erblickte Trampeltierjunge Tarek das Licht der Welt. Außerdem sind im Mai drei Rentierkälber geboren. Weiterer Nachwuchs wird erwartet.

Ein nordisches Trio stakst zurzeit auf langen und noch wackeligen Beinen durch das Rentiergehege in "Kajanaland" im Zoo Osnabrück: Snorre, Sverre und Skadi sind in den letzten Tagen auf die Welt gekommen. "Alle Jungtiere sind wohlauf. Snorre und Sverre, die beiden Männchen, haben dunkelbraunes Fell, das Mädchen Skadi ist dagegen sehr hell. Und Sverre ist der jüngste im Bunde und damit auch der kleinste - so können Besucher sie leicht unterscheiden", erzählt Revierleiter Thorsten Vaupel. "Die drei liegen noch viel und schlafen, werden von ihren Müttern aber auch schon mal aufgefordert, herumzulaufen. Das ist wichtig, damit sich Sehnen und Muskeln gut entwickeln können", so Vaupel weiter. Snorre, Sverre und Skadi bewohnen mit sieben anderen Rentieren ein großes Areal in "Kajanaland". Dort rechnet der Zoo in den nächsten Wochen mit zwei bis drei weiteren Jungtieren. Besucher können Snorre, Sverre und Skadi den ganzen Tag über gut beobachten.

Auch im Kamelrevier schaute der "Storch" vorbei: Am 27. April 2013 brachte Trampeltierstute Ayla nach einer Tragzeit von circa 390 Tagen ihren Sohn Tarek zur Welt. Für die neunjährige Mutter war es bereits die fünfte Geburt in Folge: "Tarek ist ein sehr aufgewecktes Fohlen. Er ärgert auch gerne schon die Großen, in dem er sie in den Schweif zwickt oder mit der Nase anstupst", schmunzelt Tanja Boss, Leiterin des Kamelreviers. "Er hat verhältnismäßig helles Fell – das ändert sich aber nach dem ersten Fellwechsel, denn dann bekommen die meist grauen Fohlen eine braune Färbung." Im Gegensatz zu den im Zoo benachbarten Dromedaren haben die Trampeltiere zwei Höcker, die als Fett- und damit auch als Energiespeicher dienen. Der kleine Tarek lebt mit Mutter Ayla und Vater Rudi sowie zwei weiteren Trampeltierstuten zusammen. Besucher können ihm im Kamelrevier einen Besuch abstatten – bei gutem Wetter ist er den ganzen Tag über draußen zu sehen. In den nächsten Monaten wird Tarek einen Spielkameraden bekommen, denn es kündigt sich weiterer Nachwuchs bei den Trampeltieren an. Ein genaues Datum könne man aber noch nicht sagen, so Boss.

Wissenswertes zum Rentier

Die Natur hat das Ren mit vortrefflichen Eigenschaften ausgestattet, um das Klima arktischer und subarktischer Zonen gut zu überstehen. Es besitzt ein sehr dichtes Haarkleid. Auf den ungewöhnlich breiten, zweigespaltenen Hufen, natürlichen Schneetellern, eilt das Ren fast schwerelos über den sumpfigen Boden oder tiefen Schnee. Dabei ist ein eigentümliches Knacken im Fußbereich zu hören. Lange Zeit wurde angenommen, dass die Hufe aneinander schlagen würden. Das typische Geräusch wird jedoch durch eine besondere Aufhängung von Sehnen im Fußbereich hervorgerufen. Eine weitere Besonderheit: Rentiere sind die einzige Hirschart, bei welcher beide Geschlechter ein Geweih besitzen, wobei das des Männchens wuchtiger und stärker ausgebildet ist. Es ist der einzige von Menschen als "Haustier" gehaltene Hirsch. Neben Milch mit 22 Prozent Fettgehalt – Kuhmilch hat lediglich circa fünf Prozent – liefert das Ren Fleisch und Häute.

Wissenswertes zum Trampeltier

Das Trampeltier ist, wie das Dromedar, ein Haustier, das im vierten und dritten Jahrhundert vor Christus domestiziert wurde. Selbst im Zeitalter der Technik sind Trampeltiere als Last- und Reittiere unersetzbar. Sie durchziehen auch heute noch mit schweren Lasten die heißen und trockenen Gebiete Asiens. Man benutzt sie nicht nur als Trag-, sondern auch als Reittiere, ferner als Milch- und Fleischlieferanten. Das Haarkleid, das alljährlich im Frühjahr abgeworfen wird, wird zum Spinnen benutzt, der Kot als Brennstoff verwendet. Wie Dromedare können Trampeltiere ihre Körpertemperatur regulieren. Ein Trampeltier erträgt einen Wasserverlust von 40 Prozent des Körpergewichts problemlos. Ebenso wie das Dromedar zählt das Trampeltier zu den so genannten Schwielensohlern, das heißt zwischen den Nägeln der dritten und vierten Zehe der Vordergliedmaßen befindet sich eine schwielenartige Hornsohle, die als Lauffläche ausgebildet ist.

© Zoo Osnabrück




 




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