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Dienstag, den 08.02.2011 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.

Achtung, alter Parkscout-Artikel

Zoo Osnabrück: Zwei Männer sind einer zu viel!


PressemitteilungDieser Meinung ist Franco, der 6-jährige Alpaka-Hengst im Zoo Osnabrück. Deshalb muss sich Tierarzt Thomas Scheibe der 12-köpfigen Herde mit Vorsicht nähern, denn auch in ihm sieht Franco einen Rivalen. Alpaka-Männchen liegt es im Blut, ihre Weibchen und Jungtiere zu verteidigen und so zieht Franco alle Register, um Thomas Scheibe von seinem Harem fernzuhalten.

"Für Augen- oder allgemeine Untersuchungen muss ich regelmäßig direkt an die Stuten heran. Franco macht diese Aktionen mit seinen Attacken jedoch zu gefährlichen Einsätzen," erklärt Scheibe. "Der pony-große Hengst springt den Tierpfleger und mich an, spuckt und versucht, mich umzuwerfen und zu beißen – das ist schon sehr Respekt einflößend". So ein Biss mit den scharfen Vorderzähnen kann sehr weh tun. Tierpfleger Marcel Köck versucht deswegen, bei anstehenden Untersuchungen Franco von der übrigen Herde abzutrennen. Doch das gelingt nicht immer: Eines Tages attackierte Franco Tierarzt Scheibe derart wild, dass Köck den Hengst mit einer Schaufel abdrängen musste. "Das können Besucher natürlich schnell falsch verstehen," so Scheibe. "Aber die Gesundheit des Tierarztes ist genauso wichtig wie die seiner haarigen Patienten." Trotz oder sogar wegen seines Temperaments ist Franco ein sehr wertvoller Alpakahengst für den Zoo. Denn seine Großeltern stammen direkt aus Chile und er bringt "Wildblut" in die Osnabrücker Herde. Seinen Pflichten ist er seit seiner Ankunft aus Stuttgart vor vier Jahren auch schon eifrig nachgekommen: Vier bildschöne Jungtiere stammen von ihm. Und mit seiner grau-weißen Färbung ist er ein besonders attraktives Exemplar von einem Hengst. Tierarzt Thomas Scheibe wird nichts anderes übrig bleiben, als sich weiter vor Franco in Acht zu nehmen. Besucher können übrigens Francos Laune, ähnlich wie bei Pferden, von seinen Ohren ablesen: Legt er seine Ohren zurück, ist Vorsicht geboten. Seine Spucke besteht nämlich nicht aus Speichel, sondern aus hochgewürgtem Magensaft, und der ist nicht nur eklig, sondern auch sehr geruchsintensiv.


© Parkscout / Zoo Osnabrück




 




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