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Donnerstag, den 14.03.2013 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.

Zoo Zürich: Erfolgreiche Hilfe beim Artenschutz in Madagaskar


PressemitteilungSeit der Eröffnung seines Masoala-Regenwaldes setzt sich der Zoo Zürich für den Schutz des Masoala-Nationalparkes und im Speziellen für die dort bedrohten Edelhölzer ein. Über die Jahre ist eine enge und fruchtbare Zusammenarbeit mit der Wildlife Conservation Society (WCS) und der Madagassischen Nationalparkbehörde entstanden. An der Vertragsstaatenkonferenz von CITES in Bangkok wurde nun gestern dem Antrag Madagaskars stattgegeben, die Edelhölzer der Gattungen Diospyros und Dalbergia (Palisander, Rosen- und Ebenhölzer) in den Anhang II des Washingtoner Artenschutzabkommen CITES aufzunehmen.

Im Jahre 2009 setzte im Schutze politischer Unruhen im Masoala-Nationalpark eine beispiellose Plünderung wertvollster Edelhölzer ein. Die auf dem internationalen Markt sehr gesuchten Rosen- und Ebenhölzer wurden in grossen Mengen ausser Landes gebracht. Mit der Aufnahme der in Madagaskar endemischen und in ihrem Bestand stark bedrohten Baumarten in das Washingtoner Artenschutzabkommen kommt nun auch den dieses Holz importierenden Staaten eine erhöhte Verantwortung zu. Künftig braucht es für diese Hölzer nebst einer Exportbewilligung Madagaskars auch eine Importbewilligung des importierenden Landes. Diese Bewilligungen sind an bestimmte Kriterien gebunden und sollen mithelfen, dass der Handel nicht zu einer weiteren Bedrohung der Bestände dieser Bäume beiträgt. Es ist höchste Zeit, dass nun auch die Länder, die diese wertvollen Edelhölzer importieren, verstärkt in die Schutzbemühungen zur Erhaltungen dieser Baumarten eingebunden werden. Denn an den illegal gefällten und konfiszierten Baumstämmen zeigt sich, dass diese kaum mehr die vom Madagassischen Forstgesetz bei einer ordentlichen Nutzung geforderten minimalen Durchmesser erreichen und somit nun schon subadulte Baumbestände ausgebeutet werden. Zudem werden diese Bäume bereits in den entlegensten Gebieten der Nationalpärke herausgehackt.

© Zoo Zürich




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