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Mittwoch, den 06.06.2012 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.

Zoo Zürich - Junge Weissstörche werden am 8. Juni 2012 beringt


PressemitteilungDie Zahl der Brutpaare der Weisstörche im Zoo Zürich nimmt weiter zu. Der Zoo eignet sich ausgezeichnet als Brutplatz für verschiedene Vogelarten. Für die Weissstörche besteht im Zoo ein spezielles Angebot an Nisthilfen. Ein reichhaltiges Nahrungsangebot finden die Tiere in der nahen Umgebung.

Derzeit befinden sich 12 Brutpaare auf dem Zoogelände, ein weiteres brütet in einem Nachbargarten. Der Reviertierpfleger und Storchendelegierte Urs Romer führt akribisch Buch über die Veränderungen im Storchenbestand und arbeitet dabei eng mit der Vogelwarte Sempach zusammen. Einzelne unserer freifliegenden Störche stammen beispielsweise aus Hombrechtikon, Muri, Steinmauer, Zoo Basel, angrenzendes Deutschland oder sind selber in Zürich geschlüpft.

Die Brutsaison 2012 ist sehr erfolgreich. Mindestens 36 Jungvögel sind geschlüpft, aber nicht ganz alle haben die Wetterkapriolen der letzten 2 Wochen überlebt. Bei einem Paar ist kürzlich mitten im Brutgeschäft das 19jährige Männchen verstorben. Dennoch rechnen wir mit einer grossen Zahl von Jungstörchen, die beringt werden können. Dank der grosszügigen Unterstützung der Berufsfeuerwehr von Schutz und Rettung der Stadt Zürich, lassen sich bis auf zwei auch die sehr exponiert angelegte Nester mühelos erreichen.

Seit 1957 werden im Zoo Weissstörche gehalten. Seit 1990 sind hier über 330 Störche geschlüpft. Bis auf ein Paar auf der Vogelwiese sind alle anderen Störche freifliegend. Einige kehren im geschlechtsreifen Alter aus dem Süden zurück und wählen die Umgebung oder den Zoo selbst als Brutstätte aus. Andere überwintern im Zoo und dessen Umgebung und haben dadurch den Vorteil, geeignete Brutorte frühzeitig für sich beanspruchen zu können.

Im Spätsommer, bevor das Futterangebot knapp zu werden droht, löst die ‚innere Uhr‘ den Zugtrieb aus. Störche sind hervorragende Segelflieger und nutzen auf ihrer Reise die thermischen Aufwinde, die sich über den Landflächen bilden. Mittels besenderten Vögeln konnte das Zugverhalten verfolgt und die dabei auftretenden Gefahren erkannt werden. Das Projekt S.O.S. Storch wird von der Schweizerischen Gesellschaft für den Weissstorch in Altreu und dem Museum Fribourg koordiniert. Das langfristige Ziel ist es, die Gefahrenquellen auf der Zugstrecke in den Süden zu minimieren und somit die Überlebenschance dieser einzigartigen Vogelart zu verbessern.

© Zoo Zürich




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