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Home > Magazin > Zoo Zürich stellt aktive Suche nach Gelbbrustkapuziner-Affe Kelso ein



Donnerstag, den 08.11.2012 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.

Zoo Zürich stellt aktive Suche nach Gelbbrustkapuziner-Affe Kelso ein


PressemitteilungAm Montag, den 27. August 2012, hat der gut 1,5 Jahre alte Gelbbrustkapuziner-Affe KELSO seine Familie und das Gehege verlassen. Dies dürfte möglich gewesen sein nach einem Sturz in den das Gehege umgebenden Graben, den er aus uns noch unerklärlichen Gründen nicht auf der Innenseite, die mit Seilen für eine Rückkehr vorbereitet war, sondern auf der Aussenseite verliess. Der Zoo meldete den Vorfall dem Wildhüter, der Polizei und dem Veterinäramt. Fallen, die mit SMS-Meldern und Tonbändern mit den Stimmen der Familienmitglieder ausgestattet waren und Fotofallen wurden im Bereich der Sichtungen aufgestellt, Tierpfleger machten Rundgänge im nahen Wald und gingen zahlreiche Meldungen aus der Bevölkerung nach. Auch Tierkommunikatorinnen meldeten sich, konnten aber KELSO nicht finden.

Nach 3 verschiedenen Sichtungen in den ersten zwei Wochen, hatten wir keinen sicheren Hinweise auf KELSO mehr. Da er auch in den kälteren Tagen keinen Kontakt mit den Menschen gesucht hat, sind die Chancen geschwunden, dass KELSO noch lebt. Deshalb haben wir beschlossen, die aktive Suche einzustellen. Meldungen über einen Aufenthaltsort von KELSO nimmt der Zoo aber natürlich gerne weiter entgegen über die Zoo-Nummer 044 254 25 00.

Kelso ist ein etwa 25 cm grosser und gut 1 kg schwerer Gelbbrustkapuzineraffe. Von dieser Art leben 2 Familien im Zoo Zürich im Pantanal und in Teilen der Bärenanlage.

Gelbbrustkapuziner leben in Gruppen von bis zu 20 Tieren, die sich im Familienverband im Wald bewegen. Wie bei den Goldkopflöwenäffchen oder den Springtamarinen im Zoo Zürich, die sich tagsüber frei in den Bäumen und Büschen des Zoos aufhalten können und abends selbstständig ihre Schlafboxen aufsuchen, pflegen auch Gelbbrustkapuziner enge Kontakte untereinander und verlassen ihre Gruppe kaum. Offenbar hat aber Kelso seine Familie aus den Augen verloren und sich allein auf den Weg gemacht.

Gelbbrustkapuziner werden im Rahmen eines Zuchtprogramms für diese sehr seltene Affenart gemanagt. Alle Tiere sind Eigentum der brasilianischen Naturschutzbehörde IBAMA und werden in Europa mit dem Ziel gezüchtet, diese in Gruppen bald wieder in den atlantischen Regenwäldern Brasiliens anzusiedeln.

© Zoo Zürich




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