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Freitag, den 17.08.2012 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.

Zoo Zürich: Weitere Geburt bei den westlichen Flachland-Gorillas


PressemitteilungEinen Monat, nachdem das Gorilla-Weibchen MAMITU ihr Junges geboren hat – ein Weibchen namens MAWIMBI – hat auch das zweite erwachsene Gorilla-Weibchen der Gruppe, N’YOKUMI, am 13. August ein Junges zur Welt gebracht.

Auch dieses Jungtier ist weiblichen Geschlechts und erhielt den Namen MAHIRI. MAHIRI ist das zweite Junge der 11jährigen N’YOKUMI. N’YOKUMI kam 2005 als von Hand aufgezogenes Jungtier nach Zürich, um hier von den sozial und in der Jungenaufzucht erfahrenen Weibchen zu lernen. Ihr erstes Junge verlor N’YOKUMI letztes Jahr verletzungsbedingt. Wie vor einem Monat zog auch dieses Neugeborene anfänglich die ganze Aufmerksamkeit der drei jungen, 5jährigen Weibchen der Gruppe auf sich, ein Interesse, das N’YOKUMI geschickt und mit Ruhe in Grenzen zu halten wusste. Auch um ihren zweiten Spross kümmert sich N’YOKUMI sehr sorgfältig und liebevoll.

Die Familie der Westlichen Flachland-Gorillas hat nun dieses Jahr verschiedene Änderungen in ihrer Zusammensetzung erfahren. Zwei Tiere kamen durch Geburt hinzu, drei Tiere verliessen die Familie. Im Mai starb das 32jährige Weibchen NACHE an den Folgen einer durchgebrochenen Blinddarmentzündung. Die beiden 8jährigen und nunmehr geschlechtsreifen Weibchen ENEA und EYENGA ‚wanderten’ aus in andere Zoos: ENEA Ende Januar nach Basel und EYENGA anfangs August nach Rostock. Diese Abgaben erfolgten im Rahmen des Europäischen Erhaltungszucht-Programms (EEP), in welchem rund 420 Tiere in 63 Institutionen zusammen gefasst sind. Wenn auch die Flachland-Gorillas im Freiland noch in grösserer Zahl vorkommen, werden sie in der Roten Liste der IUCN (The World Conservation Union) wegen des starken Rückgangs der Populationen in den letzten rund 20 Jahren als vom Aussterben bedroht eingestuft. Die Bedrohung geht dabei einerseits von der zunehmenden Bejagung (‚Bushmeat’) dieser Tiere aus, die durch die von den Holzfällern angelegten Strassen erleichtert wird, und andererseits durch hoch ansteckende und tödlich verlaufende Krankheiten (Ebola).

© Zoo Zürich




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