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Montag, den 27.04.2009 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.

Achtung, alter Parkscout-Artikel

Zoo Hannover: Besuch in der Wüste


PressemitteilungBuchstäblich in die Wüste wurde Bundestagsabgeordnete Angelika Brunkhorst bei ihrem Besuch im Erlebnis-Zoo Hannover geführt. Die Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion für Naturschutz informierte sich vor Ort über die Tätigkeit des Zoos im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes (EEP). Zoodirektor Klaus-Michael Machens und Heiner Engel, Zoologischer Leiter, berichteten über das Engagement des Zoos für die extrem bedrohten Wüstenantilopen Addax: 85 Antilopen wurden bis heute in Nationalparks in Marokko und Tunesien wieder ausgewildert. Erst kürzlich flog Antilope „Fiene“ aus Hannover direkt in die Sahara.

"Fünf Jahre Arbeit, einen Flugtag und sechseinhalb Stunden Fahrt durch die Wüste dauerte es, bis Antilope Fiene und 21 weitere Addax und Oryx-Antilopen aus Stuttgart, Prag, Dvur Kralove (Tschechien), Kolmarden (DK) und den USA im wahrsten Sinne in die Wüste geschickt werden konnten", erzählte Zoodirektor Machens von den Schwierigkeiten der Auswilderungsaktion, die von Hannover geleitet wird. In den Weiten der Sahara gibt es nur noch 200-500 wildlebende Addax. Nur dort, wo der Mensch bislang nicht hinkommen konnte, haben die weißen Antilopen mit den gewundenen Hörnern überlebt. "Die Addax waren beinah ausgerottet", so Machens. 1932 wurden die letzten Wüsten-Antilopen in Tunesien erjagt. Jetzt sind sie wieder da.

Der Zoo beteiligt sich an insgesamt 22 Erhaltungszuchtprogrammen und führt die Zuchtbücher für Addax, Drills, Pferdeantilopen, Dikdiks und Hulman-Languren. Angelika Brunkhorst zeigte sich beeindruckt von der Arbeit des Zoos sowohl beim Artenschutz als auch im Bildungsbereich. „Nur wer die Umwelt kennt, weiß ihren Wert zu schätzen und wird deshalb offen sein für Umweltschutzerfordernisse“, so Brunkhorst. "Die Gestaltung des Zoos spricht alle Sinne an und macht Appetit auf mehr." Angelika Brunkhorst kündigte an, mit mehr Zeit im Gepäck zurückzukommen.


© Parkscout / Zoo Hannover




 




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