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Freitag, den 14.12.2007 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.

Achtung, alter Parkscout-Artikel

Zoo Heidelberg: Ein Kuchen zum Geburtstag


PressemitteilungAm kommenden Sonntag, den 16. Dezember wird im Affenhaus des Zoo Heidelberg gefeiert. Der junge Gorilla „Banjoko“ wird ein Jahr alt! Die Sektkorken werden wohl eher bei den Tierpflegern knallen, doch auch die Gorillas sollen merken, dass es ein besonderer Tag ist. Als reine Vegetarier, die es lieber bitter als süß mögen, bekommen sie einen von den Tierpflegern liebevoll hergestellten Gemüsekuchen. Der kleine "Banjoko" trinkt zwar bei seiner Mutter noch Milch, aber eine Karotte oder Paprika verschmäht auch er nicht.

So nach und nach gewöhnt er sich an das Futter seiner erwachsenen Artgenossen, der Anteil an fester Kost neben Mutters Milch nimmt ständig zu. "Banjoko" ist der Star in der Heidelberger Gorillagruppe. Mit einem Jahr fängt er gerade an selbständig durch das Gehege zu toben, die Kletterseile auszuprobieren und den ersten vorsichtigen Kontakt zu seinem Vater, dem Silberrücken "Bobo" aufzunehmen. Seine Mutter "Zsa-Zsa" wird von den Tierpflegern als eher vorsichtige Mutter beschrieben, die "Banjoko" immer sehr behütet hat, doch mittlerweile kann sie sich dem Entdeckerdrang des kleinen "Banjoko" nicht mehr entgegenstellen, sondern lässt ihm immer mehr Freiheiten.

Viele Zoobesucher werden sich wundern, dass der kleine "Banjoko" schon ein Jahr alt wird, denn vor allem gegenüber seinen mächtigen Gruppenmitgliedern wirkt er immer noch sehr klein. Aber Menschenaffen entwickeln sich ähnlich langsam wie Menschenkinder. Sie werden bis zu 3 Jahre gestillt, können erst mit etwa 6 Monaten vorsichtige Schritte vorwärts machen und die Männchen werden erst mit ca. 10 Jahren geschlechtsreif. Von daher wird "Banjoko" noch lange der absolute Publikumsliebling im Heidelberger Tiergarten bleiben. "Für uns ist der erste Geburtstag von Banjoko etwas ganz besonderes, denn er ist der erste Gorilla in Heidelberg, der in seiner Gruppe groß werden kann" erklärt Sandra Reichler, Wissenschaftliche Assistentin des Zoos, stolz. "Die natürliche Aufzucht durch die eigene Mutter ist und bleibt einfach das Beste für einen kleinen Menschenaffen und Mutter Zsa-Zsa macht das fantastisch. Die in den Medien so häufig gezeigten Flaschenaufzuchten von Wildtieren in den Zoos, sind die absolute Ausnahme und eigentlich nicht das, was wir wollen. Einen kleinen Gorilla auf dem breiten Rücken seiner Mutter reiten zu sehen ist eigentlich viel faszinierender als im Arm des Pflegers mit einer Milchflasche im Mund. Wir sind sicher, dass das unsere Zoobesucher genauso sehen, denn wenn Banjoko durchs Gehege tobt können sich die Beobachter nicht satt sehen."


© Parkscout / Zoo Heidelberg




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