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Mittwoch, den 29.08.2007 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.

Achtung, alter Parkscout-Artikel

Zootiere unter der Lupe!


PressemitteilungEigentlich sind Zootiere es gewohnt, dass sie von vielen Besucheraugen beobachtet werden. Aber, dass ein und derselbe Mensch tagein tagaus für Stunden vor dem Gehege steht, das ist schon ungewöhnlich. Bei den Menschen mit der besonderen Ausdauer handelt es sich um Studenten der Universität Osnabrück (FB Biologie), die für ihre Abschlussarbeit das Verhalten der Tiere unter die Lupe nehmen.

So beobachtet Eva Mantel seit Juni die Orang-Utans und beschreibt den Prozess der Eingewöhnung des Weibchens Astrid aus Antwerpen zu dem Osnabrücker Orang-Utan Mann Buschi. Zu Eva Mantels Arbeit gehört auch die unappetitliche Aufgabe, den Kot der Orang-Utans aufzusammeln und in kleinen Probenbehältern einzufrieren. Anhand dessen wird später im Primatenzentrum in Göttingen der Gehalt der Stresshormone und so der Zusammenhang zwischen Verhalten und Stressreaktion bestimmt. Die Biologiestudentin Alexandra Preuß nimmt tagtäglich die Bären ins optische Visier. Sie versucht herauszufinden, welche Verhaltensweisen der Mischbären eisbärentypisch sind und welche doch eher von der mütterlichen Braunbärenseite stammen.

Dazu bietet sie den Bären verschiedene Objekte im Wasser an. So simuliert ein Holzfloß eine Eisscholle und das Männchen Harry zeigt darauf tatsächlich das für Eisbären so typische springende Stampfen mit den Vorderbeinen. In der Natur brechen Eisbären damit die Eisschollen auf, um an das offene Wasser und damit an die Nahrung zu gelangen. Von Haus aus sind Bären sehr entdeckungsfreudig und das Floß wurde zum Verdruss von Alexandra Preuß innerhalb von zwei Stunden in seine Einzelteile zerlegt. Aber genau das ist das spannende an Tierbeobachtungen - die Tiere verblüffen ihre menschlichen Beobachter jeden Tag aufs Neue und kaum ist eine Frage beantwortet, ergeben sich zehn neue.


© Parkscout / Zoo Osnabrück




 




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