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Donnerstag, den 25.09.2008 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.

Achtung, alter Parkscout-Artikel

Wissenschaft trifft Praxis! In der ZOOM Erlebniswelt entsteht ein gemeinsames Projekt für 14 Seelöwen


PressemitteilungGelsenkirchen. Mit vereinten Kräften: Die Universität Duisburg-Essen begleitet gemeinsam mit der ZOOM Erlebniswelt ein Projekt mit einem "klaren Ziel". Unter Leitung von Thorsten Mietzel und Sebastian Schmuck, Fachgebiet Siedlungswasser- und Abfallwirtschaft, und Mirko Sprenger, Koordinator des Projektes in der ZOOM Erlebniswelt, sollen die Ursachen des Algenwachstums in der Seelöwenanlage der Erlebniswelt Alaska untersucht werden.

"Die ungewöhnliche Aufgabe, biologisch sauberes Wasser weitestgehend von zu reichlichen Nährstoffen und Algen – auch unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten –zu befreien, ist für das Fachgebiet und für mich eine interessante Herausforderung", erklärt Sprenger. Von der erfolgreichen Zusammenarbeit der ZOOM Erlebniswelt mit der Universität Duisburg-Essen profitieren nicht nur beide Einrichtungen, sondern vor allem die Protagonisten des Projektes: die 14 Seelöwen in Europas größter Seelöwenanlage in der Erlebniswelt Alaska. Studentin Viktoria Berger gehört zum wissenschaftlichen Projektteam der Universität und nutzt das praxisnahe Thema für den Abschluss ihres Studiums der Bauwissenschaften. Hoch motiviert durch den außergewöhnlichen Arbeitsplatz und die tierischen Bewohner hat sie über mehrere Monate die Nährstoffkonzentration in der Seelöwenanlage gemessen. Erste Ergebnisse liegen vor: Die Nährstoffe sind in viel höherem Maße vorahnden als erwartet und der Großteil der Algen ist kleiner als vermutet und deshalb viel schwieriger zu filtern. Viktoria Berger erarbeitet im weiteren Projektverlauf verschiedene Möglichkeiten wie zukünftig die Nährstoffkonzentration vermindert werden kann. Das Ziel steht fest: Besucher und Tiere sollen sich in Zukunft mit klarer Sicht wieder Auge in Auge gegenüber stehen können.

Die ausgeprägte wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Universitäten ist eine wichtige Aufgabe und ein Anliegen der ZOOM Erlebniswelt. Das größte Zooneugestaltungsprojekt Deutschlands hält für Universitäten, aber auch für die Mitarbeiter der Zoologie, Veterinärstation und Zoopädagogik selbst täglich neue spannende Herausforderungen bereit. Gemeinsame Projekte zwischen Wissenschaft und Praxis entfalten wertvolle Synergien mit positiven Effekten – insbesondere für die 650 Tiere, die in der ZOOM Erlebniswelt ihr neues Zuhause gefunden haben.


© Parkscout / ZOOM Erlebniswelt




 




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