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Montag, den 02.11.2009 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Pressemeldungen zu finden.

Achtung, alter Parkscout-Artikel

Zweifingerfaultiere neu im Berliner Zoo!


PressemitteilungBei diesem Wetter möchte manch Zweibeiner gerne nur im Warmen bleiben und einfach faul abhängen. Für die beiden Neuankömmlinge im Tropenhaus des Berliner Zoos ist dies die Normalität des Lebens. Zweifingerfaultiere verbringen nahezu ihr gesamtes Dasein träge in den Ästen hängend. Ihre Aktivitäten begrenzen sich auf ein Minimum: Fressen, Verstecken, Fortpflanzen. Wobei auch die Vermehrungsrate (nicht nur in Menschenobhut) sehr gering ist.

Das Leben durcheinander gewirbelt wurde in den letzten zwei Wochen für die beiden Zooneuzugänge. Zunächst bezog das 2008 in Antwerpen geborene Männchen "Juannnes" den tropischen Wintergarten im Affenhaus, um sich hier erstmals Sumpfspringaffen gegenüber zu sehen. Und gerade 10 Tage darauf wurde es mit der 19jährigen Ex-Nürnbergerin "Taum-We" vergesellschaftet, die in den letzten Jahren im Tierpark Berlin beheimatet war. Diese wurde – sozusagen im Ringtausch – durch eine Ex-Zoobewohnerin ersetzt, die mit dem dortigen Männchen verpaart werden soll. Mehr Aufregung kann es in einem Faultierleben kaum geben.

Zweifingerfaultiere, die im Übrigen lediglich an den Vorderextremitäten nur zwei Klauen tragen, sind in ihrer südamerikanischen Heimat nicht wirklich bedroht. In den Wipfeln des Regenwaldes entziehen sie sich selbst dem Zugriff von Jägern. Dennoch sinken ihre Bestände durch die fortschreitende Lebensraumzerstörung. In Zoologischen Gärten werden sie nicht selten gehalten, allerdings gelingt hier die Fortpflanzung nur mit mäßigem Erfolg. Durch die Neuzusammenstellung der beiden Berliner Paare soll es zu einer Stimulierung der Partner kommen. Jedoch muss man im Zoo noch etwas mehr Geduld haben; denn das fortpflanzungsfähige Alter erreicht das neue Männchen erst mit 4-5 Jahren. Bis dahin wird es nach Faultierart mit gedrosselter Körpertemperatur noch ein wenig rumhängen. Aber allein der Anblick der trägen Tiere, die ihren Haarscheitel auf der Mittellinie von Brust und Bauch tragen, hat etwas Mystisches und Geheimnisvolles.


© Parkscout / Zoo Berlin




 




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