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Donnerstag, den 08.09.2011 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Freizeitparks und Magazin zu finden.

Achtung, alter Parkscout-Artikel

Achterbahn für Opernfreunde: Der „Freischütz“ im Bayern-Park


Spaß auf dem neuen "Freischütz"
Seit dem 21. August 2011 können Coasterfreunde im Bayern Park eine Operninszenierung der ganz besonderen Art erleben. Angelehnt an das berühmte musikalische Bühnenwerk "Der Freischütz" von Carl Maria von Weber präsentiert sich hier die gleichnamige Achterbahn. Die außergewöhnliche Thematisierung wird schon am Startpunkt deutlich, der einem Gewehrlauf nachempfunden ist. So an das Motiv der Freikugeln, die immer ins Ziel finden, erinnernd, werden die X-Cars mittels eines Katapultstarts aus dem Bahnhofsgelände auf die Strecke befördert.

Und diese hat es in sich: Looping, Top Hat, Halfpipe und viele weitere liebgewonnene Fahrelemente finden sich auf der 483 Meter langen Strecke in bisher ungekannter Dichte. Und auch hier findet sich die Thematisierung der Achterbahn wieder: Statt in einem Looping stehen die Fahrgäste beispielsweise in "da Agathe sei Ring" (für Nicht-Bayern: im Ring der Agathe) kopf, die Halfpipe heißt hier "ganz da zwer" (ganz quer) und davon, dass die erste Heartroll ein "Mongdraza" (Appetithappen) ist, können sich die Gäste während der Fahrt überzeugen.
Die "Kugel" auf der Strecke
Schon zuvor ist allerdings aus dem Top Hat eine "Schreigrampfraim" (Schreikrampfkurve) geworden und im weiteren Fahrtverlauf geht es über das "Dradingsl" (das Drehding, gemeint ist die zweite Heartroll) in die Wolfsschlucht und von dort aus in den "hoiwade Iwakopfstea" (die bayerische Version des Inclined Loop) und die "Schiksoiskurvn" (die als Schicksalskurve deklarierte Overbanked Curve) und zurück in den Gewehrlauf. Ein einmaliger "fliegender Start" ermöglicht von hier aus den Aufbruch in eine zweite Runde. Neu ist dabei die Art der Energierückgewinnung, bei der die Bremsenergie der X-Cars in sogenannten Supercabs gespeichert wird und somit direkt für den nächsten Start zur Verfügung steht.

Errichtet wurde der neue Coaster, der bis zu 600 Fahrgäste pro Stunde durch die Jägermythologie führen soll, vom Münchener Unternehmen Maurer Söhne. Insgesamt wurden in den neuen Star des Bayern-Parks etwa 2.875 Tonnen Beton und 73 Tonnen Bewehrungsstahl verbaut, was in etwa dem Gewicht von 15 Blauwalen oder 12 gefüllten Flugzeugen vom Typ A350 entspricht. In den ersten Wochen nach der Eröffnung wird der "Freischütz" zunächst nur im "Soft opening" betrieben, kurzfristige Schließungen – etwa wegen Schulungsmaßnahmen – sind also in der nächsten Zeit noch möglich. Dafür kann man die Achterbahn während dieser Zeit allerdings noch in relativ purem Zustand erleben, denn für die kommenden Monate sind weitere Thematisierungen in der unmittelbaren Bahnumgebung geplant. So sollen beispielsweise die Hauptfiguren der Oper, Max und Agathe, ihren Platz am Coaster finden.


Freischütz im Bayern-Park


© parkscout/US, Fotos: Bayern-Park, Reisbach / Werner Berthold




 




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