Partner von Marco Polo



Home > Magazin > Der Loro Parque auf Teneriffa



Mittwoch, den 09.02.2011 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Magazin zu finden.

Achtung, alter Parkscout-Artikel

Der Loro Parque auf Teneriffa


Orcas
Der 1972 eröffnete Loro Parque auf Teneriffa ist in den letzten Jahren immer mehr zum Publikumsmagnet der Kanaren avanciert. Der ursprünglich als reine Papageien-Park angelegte zoologische Garten beheimatet heute auf einer Fläche von 135.000 Quadratmetern zahlreiche Tierarten. Darunter finden sich neben der weltweit größten Papageiensammlung auch solch faszinierende Lebewesen wie Orca-Wale, Delphine, Haie, Seelöwen, Gorillas und weiße Tiger.

Bei der Haltung der Tiere legt der Park sehr viel Wert auf die Qualität seiner Einrichtungen, so dass die Gehege der Tiere naturnah und insbesondere artgerecht gestaltet sind. So sind beispielsweise die Orcas, die seit 2006 den Tierpark mit einer spektakulären Show bereichern, in einer der modernsten Meerwasser-Anlagen der Welt untergebracht. Hier können die riesigen Meeressäuger in Schwimmbecken von 120 Metern Länge und einer Tiefe von bis zu 12,5 Metern hinreichend schwimmen und ihrem Spieltrieb nachgehen.

Eine weitere Attraktion des Loro Parque ist sicherlich der "Planet Penguin", das größte Pinguinarium der Welt. Mehr als 250 Pinguine leben hier friedlich zusammen. Dazu zählen auch die Humboldt-Pinguine, die es allerdings etwas wärmer bevorzugen, als manch einer vielleicht vermutet, da sie aus tropischen Küstengebieten stammen. Eine riesige Felsenanlage mit mehr als 50 beheizten Nestern sorgt bei dieser Art für die ideale Brutbedingungen bei der Nachzucht. In einem anderen Bereich des Pinguinariums, auch der "größte Kühlschrank der Welt" genannt, wurde der natürliche Lebensraum der Antarktis-Pinguine naturgetreu nachgebildet. Bei Temperaturen unter Null Grad Celsius und einer täglichen Schneeberieselung finden unter anderem Königs- und Eselspinguine auf einem riesigen Eisberg die optimalen Umgebungsbedingungen.
Pinguinarium
Der neueste Blickfang im Loro Parque ist seit 2010 die Großvoliere "Kantandra Treetops". In dieser Freiflugvoliere, in der viele verschiedene Vogelarten leben, vor allem aber Papageien, können Besucher auf den vorgegebenen Wegen bis zur Höhe der Baumkronen gelangen und dem Gesang der Vögel (australisch: Katandra) lauschen. Daneben findet der Besucher im Loro Parque noch zahlreiche weitere Highlights: Ob die Delphin- und Seelöwenshows, die Papageien-Aufzucht, der Haitunnel, die Alligatoren, die Erdmännchen oder die Riesenschildkröten, die Vielfalt im Tierpark ist beträchtlich.

Der wunderschön in die Landschaft eingebettete Park, der auch den Blick auf den Vulkan Teide freigibt, hinterlässt bei seinen Besuchern mit seinen tropischen Palmenhainen und exotischen Pflanzen einen wahrhaftig paradiesischen Eindruck. Im Orchideenhaus findet man beispielsweise die schönsten und buntesten Orchideen. Im idyllischen und nach asiatischem Vorbild angelegten "Pueblo Thai", dem Thai-Dorf, lassen sich im See zahlreiche und farbenfrohe Koi-Karpfen entdecken und der Abenteuerpark "Kinderlandia" sorgt bei Kindern für genügend Abwechslung.

Eine weitere Besonderheit des Loro Parks ist neben der großen Artenvielfalt auch das Engagement für den Umweltschutz. So wurde jeder Bereich des Tierparks naturnah gestaltet und mit Blick auf ein verträgliches Umweltmanagement verantwortungsvoll konzipiert. Daher setzt der Loro Parque auch auf regenerative und umweltschonende Energien, um das filigrane Ökosystem Teneriffas zu schützen. Für diesen Beitrag zum nachhaltigen Umwelt- und Naturschutz wurde der Loro Parque in der Vergangenheit bereits mehrfach ausgezeichnet. Der Wohlfühlfaktor der Tiere im Loro Parque dokumentiert sich daher auch in der erfolgreichen Nachzucht. Besonders stolz zeigte man sich im zweiten Halbjahr 2010, als man Nachwuchs bei den Faultieren, Krallenäffchen, Palmenkakadus und den Jaguaren verzeichnen konnte.




© parkscout/SN, Bilder: Loro Parque




 

Ähnliche Pressemitteilungen





KOMMENTARE     Eigenen Kommentar verfassen

@Katharina: Wenn ich in einen solchen Park gehe, dann interessiert mich das nicht die Bohne. Dann möchte ich Spass haben. Und gerade der Loro Parque, in dem ich auch schon mal war, geht mit seinen Tieren sehr gut um. Und die sogenannten Killerwale hatten auch sehr viel spass. Ihr sogenannten Tierschützer glaubt doch immer, das ihr die Weisheit mit Löffeln gefressen habt.

05.09.2011 10:14
j. bauch




Klar, diese Beckengröße für die Orcas klingt erstmal beeindruckend. Aber wenn man bedenkt, dass diese Tiere im Meer bis zu 100 m tauchen, ist das doch gar nichts.
Walhaltung in Delfinarien ist Tierquälerei und fördert die Jagd und Tötung selbiger im Meer!
"Es lässt sich beobachten, dass viele Schwertwale in Delfinarien ihre natürliche Lebenserwartung nicht erreichen. Auffällig ist, dass die große Rückenfinne der Männchen in Gefangenschaft umklappt. Die Finne enthält keinen Knochen als Stütze, stattdessen hält Kollagen sie aufrecht. Eine Veränderung der Struktur des Kollagens bewirkt schließlich das Umklappen; mögliche Gründe sind eine Störung des Wasserhaushalts durch veränderte Wasserwerte, geringerer Blutdruck wegen verminderter Aktivität, oder zu große Hitze, da die Finne in flachen Becken öfter über Wasser gehalten wird."
Quelle: wikipedia.de

01.09.2011 21:21
Katharina B.




Auch ich kann den Loro Parque sehr empfehlen noch nie hat mich ein Zoo besuch so beeindruckt wie dieser!
Die Gehege sind alle sehr schön gestaltet, der ganze Park ist sehr sauber.
Ich habe diesen Park schon zweimal besucht und es wird garantiert eine Wiederholung geben.

31.08.2011 17:10
Bianca






Hier eigenen Kommentar verfassen


Name (wird angezeigt)


E-Mail (wird nicht angezeigt, optional)


Webseite (wird angezeigt, optional)
Ihr Kommentar


Bitte den Text in der Grafik eingeben
(zwei Worte mit Leerzeichen)




Advertisement
Passende Ziele
Zoos und Tierparks
 Loro Parque


Diesen Artikel
empfehlen

Advertisement