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Donnerstag, den 16.06.2005 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Magazin zu finden.

Achtung, alter Parkscout-Artikel

Der "Crocodile Hunter"-Mythos


Wer kennt ihn nicht - den berühmten Australier Steve Irvin. Kennen Sie nicht? Na dann vielleicht seine Sendung, die auf der ganzen Welt und mittlerweile auch bei uns höchste Einschaltquoten verbucht: Crocodile Hunter.

So lieben in seine Fans - Steve Irvin
Im australischen Queensland, genauer gesagt im "Queensland Reptile and Fauna Park" wuchs der heutige TV-Star bereits von Kindesbeinen mit den exotischsten Tieren auf. Bereits mit 9 Jahren sprang Steve in benachbarte Flüsse um Krokodile zu fangen. Sein Vater, der ihn stets ermutigt hat und er sind bis heute stolz darauf, jedes der über 100 in ihrem Zoo lebenden Tiere selbst gefangen, gerettet, aufgezogen oder gesund gepflegt zu haben. Einige Jahre verbrachte Steve sogar im australischen Outback, um im Auftrag der Regierung "uneinsichtige" Krokodile in Reservate umzusiedeln.

Seit 1991 ist Steve der erfolgreiche Direktor des Australia Zoo in Queensland und in aller Welt berühmt als Moderator seiner beliebten Sendung Crocodile Hunter. Zum Fernsehstar wurde Steve allerdings eher zufällig denn einer seiner Freunde drehte 1992 einen TV-Bericht in seinem Zoo und bei einem Bier beschlossen beide, mal was Größeres zu machen. Daraus wurde 1992 der erste Crocodile Hunter-Film - und sein Erfolg war unerwartet groß. Innerhalb von drei Jahren entstand eine erste kleine Serie mit 10 einstündigen Programmen, die weltweit gesendet wurden. Bis heute sind über 50 Folgen entstanden, die von mehr wie 500 Millionen Zuschauern weltweit gesehen wurden.

Terri Irvin, Steves Frau
Seine Frau, Terri Raines, eine junge Amerikanerin, schaute 1992 "nur mal so" in Irvins Zoo in Queensland vorbei. Die beiden verliebten sich, wurden vier Monate später ein Paar und drehten ihren ersten Film zusammen. Terri war erheblich "vorbelastet". Ihr Vater, Chef eines großen Speditionsunternehmens, brachte von seinen LKW-Touren regelmäßig verletzte Tiere nach Hause, um die sich Terri aufopfernd kümmerte. 1986 gründete sie "Cougar Country" (Puma Land), eine Auswilderungsstation, in der sie von Füchsen über Waschbären bis zu Bären und Pumas alle nur denkbaren verletzten Säugetiere wieder fit für die Wildnis machte.

Good boy, bad boy?

Man mag von den beiden und ihrer Art halten was man will, aber eins ist sicher: Publicity kann den bedrohten Tierarten nicht schaden - im Gegenteil. Der medienwirksame Umgang mit seinen Tieren mag dem einen oder anderen Tierfreund nicht schmecken, aber wenige Tierexperten haben es so wie Steve geschafft, die Tierwelt und ihre Probleme in den Mittelpunkt zu stellen.

Nicht umsonst gehört auch der Australia Zoo, dessen Direktor wie schon erwähnt Steve Irvin himself ist, mittlerweile zu den Top-Attraktionen Australiens - und das mit Recht. Spektakuläre Shows, artgerechte Tierhaltung und aufopferungsvolle Versuche zur Tierbestandserhalung in fantastischer Umgebung ziehen die Besucher in Scharen an. Wieder ein Grund mehr, endlich auch den australischen Kontinent zu besuchen. Wie wärs?



© Parkscout/AS - Quellen: Diverse




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