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Mittwoch, den 24.09.2008 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Zoos und Tierparks und Magazin zu finden.

Achtung, alter Parkscout-Artikel

Ein Besuch im Duisburger Zoo


Tiger im Duisburger Zoo
2009 darf der Zoo Duisburg im Herzen des Ruhrgebiets seinen 75. Geburtstag feiern. Gegründet im Mai 1934 als Duisburg-Hamborner Tierpark kann der Zoo über eine bewegte Geschichte zurückblicken und beheimatet heute rund 280 verschiedene Tierarten auf einer Gesamtfläche von rund 16 Hektar. Daß das Gelände dabei aus zwei Teilen besteht, die durch eine Autobahn voneinander getrennt werden und nur mit einer Brücke miteinander verbunden sind, ist für den Zoobesucher dabei kaum ersichtlich.

Eines der Highlights unter den insgesamt zwölf Revieren des Zoos ist zweifellos das große Äquatorium, das im Jahre 2006 mit einem Investitionsvolumen von einer halben Million Euro deutlich aufgewertet wurde. Hier klettert nun ein Faultier langsam über den Köpfen der Besucher, während man Gebirgs-Loris in einer begehbaren Voliere hautnah erleben kann. Hauptsächlich ist das Äquatorium jedoch den Primaten gewidmet und bietet beispielsweise Orang-Utans, Gibbons oder Bartaffen ein Zuhause. Hier kann man auch am besten sehen, wie sich die Philosophie des Duisburger Zoos in den letzten Jahren gewandelt hat, da die Bedürfnisse der Tiere heute weitaus stärker im Vordergrund stehen als dies vielleicht früher einmal der Fall war.
Flamingos
Einzigartig in Deutschland ist das Koala-Haus – nirgendwo sonst kann man hierzulande diese australischen Beutelsäuger beobachten. Ein Indiz für die erfolgreiche Haltung der Koalas dürften wohl unter anderem auch die hervorragenden Zuchterfolge des Duisburger Zoos sein. Eine Foto-Ausstellung, welche Flora und Fauna Australiens auf großformatigen Bildern zeigt, rundet das Haus passend ab.

Obwohl Delphinarien in der Öffentlichkeit immer sehr kritisch gesehen werden, betreibt man hier immer noch Deutschlands größte Anlage. Sechs Tümmler leben hier in einem großen Seebecken, das fast 3 Millionen Liter Wasser faßt – im angrenzenden Delphinmuseum können Besucher sich über die beliebten Meeressäuger informieren. Man kann vermutlich stundenlang über die Haltung von Delphinen streiten, aber es bleibt festzuhalten, daß die hier täglich stattfindenden Shows zu den Highlights der meisten Gäste gehören. Etwas versteckt liegt ein weiterer Höhepunkt des Duisburger Zoos: eine Fossa-Anlage. Die Fans des Animationsfilms "Madagaskar" werden die größten Raubtiere der namensgebenden Insel wohl sofort wiedererkennen. Auch Kattas sind hier gleich in der Nachbarschaft zu finden.

Alle Tiere des Zoos aufzuzählen, würde hier natürlich den Rahmen sprengen. Neben Raubkatzen wie Löwen oder Tiger gibt es in Duisburg auch Giraffen, Elefanten, zahlreiche Reptilien, Vögel und ein Aquarium. Während die nicht weit entfernte ZOOM Erlebniswelt sehr stark auf die Präsentation der einzelnen Tiere mit aufwendig thematisierten Umgebungen fokussiert ist, wirkt der Duisburger Zoo im Vergleich eher klassisch. Zwar gibt es auch hier eine hübsche Landschaftsgestaltung mit üppiger Vegetation und sogar einen chinesischen Garten mit Wasserpavillon und Bogenbrücke, aber gerade bei den älteren Gehegen besteht durchaus noch ein gewisser Modernisierungsbedarf.






© parkscout/MV




 




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Vor allem das leerstehende Walarium bietet viel Potential für eine aufwändige und artgerechte Tigeranlage. Hier besteht dringender Handlungsbedarf!!

26.09.2008 08:28
Manfred Bergmann






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