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Freitag, den 08.07.2005 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Freizeitparks und Magazin zu finden.

Achtung, alter Parkscout-Artikel

The Legend of the Lion King - Premium-Show in Disneyland Park


Neue Attraktionen müssen nicht immer zwangsläufig nur Achterbahnen oder andere “Scream Machines” sein – auch Shows erfreuen sich bei Besuchern eines Freizeitparks immer stärkerer Beliebtheit. Als gutes Beispiel hierfür dient “The Legend of the Lion King” in Disneyland Park, die 2005 ihren ersten Geburtstag in Paris feiern konnte.

Prächtige Kostüme bei "Legend of the Lion King"
Am 1. Juli 2004 sah das kleine Löwenbaby Simba zum ersten Mal auf der Bühne des umgebauten Videopolis, das übrigens jetzt 1256 Sitzplätze bietet, das Licht der Welt. Regisseur Craig Revel Horwood, der übrigens in London schon für Welterfolge wie “West Side Story” oder “Miss Saigon” mitverantwortlich zeichnete, ist es im Königreich der Maus gelungen, die komplexe Handlung des Films auf ein knapp zwanzigminütiges Musical- und Tanz-Spektakel zu konzentrieren. Zu diesem Zweck wurde das Theater im Discoveryland mit schwarzem Tuch an den Fenstern abgedunkelt, um den Lichteinfall von draußen wegen der atmosphärischen Beleuchtung der Bühne so gering wie möglich zu halten.

Nur knappe zehn Monate Vorbereitungszeit blieben dem Team um Entertainment-Chef Francois Leroux, um die Idee der bisher größten und aufwendigsten Show des Parks zu realisieren. Völlig neue Bühnen-Spezialeffekte kommen bei “The Legend of the Lion King” zum Einsatz: So wird unter anderem Feuer auf der Stage mit Hilfe von Licht und Wassernebel erzeugt. Ein riesiger Wasserfall, der bei Bedarf urplötzlich über der gesamten Breite der Bühne zu sehen ist, dient als Projektionsfläche für Szenen aus dem Animationsfilm und trägt durch die Interaktion mit den Darstellern erheblich zum Transportieren der Story bei. Alleine für diesen Wasservorhang mußte unter der Bühne ein 16 Meter langes Bassin errichtet werden.

Simba und Nala
Kostüme nach afrikanischem Vorbild

Ähnlich wie in dem bekannten Musical “König der Löwen”, das bereits seit geraumer Zeit weltweit erfolgreich die Massen anzieht, werden auch hier die Tiere durch stilisierte Kostüme dargestellt, die den Sängern und Tänzern genügend Bewegungsfreiraum lassen und trotzdem Mimik und Gestik der einzelnen Figuren perfekt unterstützen. Die einzige Ausnahme bildet das Erdmännchen Timon, das in gewohnter Disney-Manier in einem “Character-Kostüm” etwas deplaziert durch das Geschehen führt – aber dies ist wohl ein Zugeständnis an die jüngeren Zuschauer im Publikum und stört das Gesamtbild nicht wirklich.

Die zuständige Designerin Sue Lecash hat sich für die verschiedenen Kostüme der Darsteller übrigens von traditioneller afrikanischer Kunst und Kleidung (genauer gesagt von den Masai, einem Stamm aus dem südlichen Teil Kenias und Nordtansania) inspirieren lassen, die der Show eine gewisse Authentizität verleihen und eine konsequente Weiterentwicklung des “Musical-Looks” sind. Dabei wurden für die insgesamt 164 Kostüme, die für die Show benötigt werden, über 120.000 Perlen verarbeitet.

Einlaßtickets für die Shows

Der Focus der Show liegt ganz klar auf Gesang – gesprochen wird auf der Bühne nicht allzu viel. Dies ist insofern positiv, da das Publikum des Parks sehr international ist und Disney damit gewährleistet, daß man “The Legend of the Lion King” auch problemlos folgen kann, wenn man der französischen Sprache nicht mächtig ist – außerdem gibt es zusätzliche Aufführungen, die komplett in Englisch gehalten sind.

Seit der Premiere im Juli 2004 gehört diese Show zu den absoluten Publikumsmagneten – Anstehzeiten von mehr als zwei Stunden waren in den ersten Wochen keine Seltenheit. Um den immensen Ansturm überhaupt bewältigen zu können, traf Disneyland Park die Entscheidungt, für die Shows Tickets auszugeben, die man zweimal täglich vor dem Eingang des Theaters kostenlos bekommen kann. Auf diese Weise muß man nicht mehr Stunden anstehen mit der Ungewißheit, überhaupt noch einen der begehrten Plätze zu bekommen – im Prinzip also eine Art “Show-Fastpass”. Die Uhrzeiten der Ticketausgabe findet man im Parkheft, das gleich hinter dem Eingang überall ausliegt, oder können in der City Hall erfragt werden.



© Parkscout/MV




 




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