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23.08.2013 | Magazin | Zoos und Tierparks | Freizeitparks

Safariland Stukenbrock - Klettern über Geparden


Hochseilgärten erfreuen sich stetig wachsender Beliebtheit – kein Wunder, bietet doch kaum eine Attraktion eine derart gelungene Kombination aus Thrill und sportlicher Betätigung als die gesicherten Kletterpartien über teilweise recht schwierige Parcours mehrere Meter über dem Boden. Aufgrund der meist recht niedrigen Kapazitäten sind solche Hochseilgärten in Freizeitparks recht selten zu finden, und oftmals sind diese dort auch aufpreispflichtig.

Klettern im Hochseilgarten

Im Jahre 2010 hatte Fritz Wurms, Geschäftsführer des Zoo Safaripark Stukenbrock, eine auf den ersten Blick wahnwitzige Idee, um das Thrill-Element einer solchen Anlage noch einmal eklatant zu steigern. Er fragte sich, wie es wohl wäre, wenn sich die Besucher nicht wie üblich über einem normalen Gelände oder Waldgrundstück von Streckenteil zu Streckenteil hangeln, sondern über einem Raubtiergehege mit frei herumlaufenden Tieren. Aus dieser Idee wurde schließlich ein Konzept, und aus dem Konzept ein konkretes Projekt, das 2011 angegangen und im vergangenen Jahr seine Premiere feierte: der neue Geparden-Hochseilgarten.

Die Geparden leben in Stukenbrock in einer 6.000 Quadratmeter großen Freianlage am Ende des Safari-Teils, über den ein 70 Meter langer und fünf Meter hoher Kletterparcours führt, bei dem die Besucher sich mit Helm, Körpergurt und Seilsicherung über den Köpfen der Raubkatzen schrittweise fortbewegen. Dabei wurde der Hochseilgarten, bei dem 40 Tonnen Holz verbaut wurden, optisch ansprechend in das Gehege integriert, was dem Betreiber offensichtlich auch wichtig war.

Gepard unter dem Kletterbalken

Außerdem fällt der Schwierigkeitsgrad des Parcours relativ moderat aus, damit auch ungeübte Kletterer diese sportliche Herausforderung angesichts der unter ihnen lauernden Tiere meistern können. Angst davor, dass die Geparden die hölzernen Aufbauten, die den Hochseilgarten tragen, wie Hauskatzen hinaufklettern, muss man übrigens nicht haben. Im Gegensatz zu Löwen oder Tigern, für die das Erreichen der Kletterer durchaus möglich wäre, haben Geparden keine Ambitionen, das Bauwerk zu erklimmen.

Impressionen aus dem Zoo Safaripark Stukenbrock



So verrückt sich die Idee von Fritz Wurms am Anfang auch angehört haben mag: Sie funktioniert prächtig! Während des vorsichtigen Kletterns wirft man immer wieder ein Auge auf die Geparden, die unter den wackeligen Streckenteilen majestätisch umher schleichen – ein durchaus zusätzlicher Thrill-Faktor, der nicht nur sehr orginell ist, sondern auch seinesgleichen sucht, da der Zoo Safaripark Stukenbrock hier ein völlig neues Terrain beschritten hat. 400.000 Euro hatte man für dieses einzigartige Erlebnis investiert - löblicherweise ist die Nutzung des Geparden-Hochseilgartens trotzdem bereits im Eintritt inkludiert und muss nicht, wie in zahlreichen anderen Parks, extra bezahlt werden – allerdings sollte man sich in der Hochsaison an einem besuchsstarken Tag auch auf längere Wartezeiten einstellen. Ab einer Größe von 1,30 Metern und mit einem Körpergewicht unter 120 Kilogramm können wagemutige Kletterer das Abenteuer starten …

© parkscout/MV

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