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12.02.2013 | Magazin | Freizeitparks

Outlaw Run: Holzachterbahn mit Inversionen


Denkt man an amerikanische Freizeitparks, kommen einem schnell Unternehmen wie Disney, Universal oder auch Six Flags in den Kopf. Ein hierzulande eher unbekannterer Park hingegen ist Silver Dollar City in Branson, Missouri. Allerdings ist davon auszugehen, dass diese schon über 50 Jahre alte Destination in diesem Jahr auch in unseren Breitengraden öfter in den Medien in Erscheinung treten könnte.

Inversionen in Holz © Silver Dollar City

Der Grund hierfür ist die neue Holzachterbahn "Outlaw Run" mit ihren insgesamt drei Inversionen – ein Novum bei einer Anlage dieser Art. Zwar gab es bis zum vergangenen Jahr noch "Son of Beast" in Kings Island, einen rund 65 Meter hohen Woodie, der zu Beginn noch einen großen Looping hatte, allerdings waren die miserablen Fahrqualitäten der Bahn auch nahezu legendär, und es gab wohl kaum einen Fan, der dem hölzernen Folterinstrument bei seinem Abriss auch nur eine einzige Träne nachgeweint hat. Selbst nach der Entfernung des Loopings im Jahre 2007 war keine wirkliche Besserung in Sicht, letztendlich auch eine abschreckende Wirkung auf die Konkurrenz, die bis dato vielleicht auch mit dem Gedanken gespielt hatte, einen Woodie mit Inversionen zu bauen. Bis jetzt. Denn "Outlaw Run" wird nun bei der Eröffnung Mitte März die einzige Holzachterbahn der Welt mit Überkopf-Elementen sein.

Die steilste Abfahrt weltweit

Doch nicht genug der Superlative: "Outlaw Run" wird bei seinem fast 50 Meter hohen First Drop einen Rekord holen: der Coaster wird dann nämlich die mit einem Gefälle von 81 Grad steilste Abfahrt einer Holzachterbahn weltweit bieten. Die knapp 900 Meter lange Strecke wird mit einer Spitzengeschwindigkeit von fast 110 Stundenkilometern durchfahren – nur "El Toro" in Six Flags Great Adventure schafft bei Woodies einen noch höheren Top Speed.

Als Hersteller der 10 Millionen US-Dollar teuren Anlage fungiert das amerikanische Unternehmen Rocky Mountain Construction aus Idaho. Mit dem neuen Weltrekord und der Einzigartigkeit der Inversionen bei einer Holzachterbahn wird Silver Dollar City sicherlich ganz oben auf der Most-Wanted-Liste der Coaster-Fans weltweit stehen, und wenn sich bei "Outlaw Run" auch noch der Fahrspaß einstellt, den eigentlich alle von der Bahn erwarten, dürfte die Investition für den Park auch mehr als gut angelegt sein – zumindest erwartet man dort einen Besucherzuwachs von 85.000 Personen in diesem Jahr.

Abriss von "Son of Beast"

© parkscout/MV

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