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Dienstag, den 20.01.2015 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Magazin und Freizeitparks zu finden.

Audio-Animatronics in Freizeitparks


Gelungene Animatronic in Efteling
Die zahlreichen Themenfahrten in Freizeitparks auf der ganzen Welt wären wohl ohne den Einsatz von Audio-Animatronics undenkbar. Was genau sind nun aber eigentlich "Audio-Animatronics"?

Im Prinzip handelt es sich dabei um nichts anderes als komplexe Roboter, die mit Hilfe von Latex und anderen Materialien das Aussehen von Menschen, Tieren und Fantasiegestalten haben. Im Inneren der Figuren werkeln zahlreiche kleine Motoren – hydraulische oder pneumatische Systeme sorgen für realistische Bewegungsabläufe, die vor dem Einsatz der Animatronics in den Attraktionen von Spezialisten programmiert werden müssen. Diese Arbeit ist sehr zeitaufwendig und erinnert in ihrer Komplexität durchaus an die klassische Animation eines Zeichentrickfilm-Charakters – schließlich sollen die Figuren in ihren Bewegungen ja so realiätsgetreu wie möglich sein.

Zur Steuerung der Roboter wurden in den Anfängen Tonaufzeichnungen verwendet (daher das "Audio" im Namen), die simpel ausgedrückt den Stromfluß im Inneren der Figuren veränderten und damit die Bewegungen hervorriefen. Entwickelt wurde dieses System, das 1963 erstmalig im "Enchanted Tiki Room" in Disneyland Kalifornien eingesetzt wurde, übrigens von Walt Disney Imagineering. Natürlich sind die Tonaufzeichnungen in der heutigen Zeit längst digitalen Programmierpulten gewichen, aber in Anerkennung für die Leistung der damaligen Disney-Pioniere werden bewegte Figuren immer noch als Audio-Animatronics bezeichnet.
Mensch oder Maschine?
Die Qualität der modernen Vertreter dieser Art variiert sehr stark. Während pneumatisch betriebene Figuren durch ein lautes Zischen auf sich aufmerksam machen, überzeugen die hydraulisch betriebenen Roboter natürlich mehr – allerdings sind diese auch wesentlich kostspieliger. Noch wichtiger als die Technik ist natürlich dabei die Programmierung der Animatronics – die Bewegung der Figuren kann nur so gut sein wie das Animations-Talent der zuständigen Spezialisten. Deren Arbeit ist dabei durchaus vergleichbar mit der eines klassischen Trickfilmzeichners. Pro Sekunde werden zum Beispiel bei Disney 24 Stellungen der Animatronics erzeugt und abgespeichert, damit später eine ruckelfreie Bewegung ganz wie in einem klassischen Animationsfilm entsteht.

Beispiele für wirklich außergewöhnliche Audio-Animatronics findet man natürlich in Disneyland Park, Paris. Achten Sie bei Ihrem nächsten Besuch bei "Pirates of the Caribbean" einmal auf die beiden Fechter, die sich ein unerbittliches Duell liefern – dabei wird schnell deutlich, welche Arbeit und welcher technische Aufwand wohl nötig gewesen ist, um die Figuren derart perfekt in Szene zu setzen. Aber auch andere Freizeitparks besitzen Audio-Animatronics von allerhöchster Qualität, wie z.B. die Figuren im Wartebereich von "Challenge of Tutankhamon" in Walibi Belgium oder die des alten Hugo van den Loonsche Duynen in der "Villa Volta" in Efteling, Niederlande.

© parkscout/MV




 




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