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Freitag, den 17.09.2004 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Freizeitparks und Interviews zu finden.

Achtung, alter Parkscout-Artikel

Im Gespräch mit Maik Christian Schmidt



Das deutsche Epizentrum von Halloween liegt für viele Fans in der Warner Bros. Movie World Germany. Dort nämlich findet jedes Jahr das "Halloween Horror Fest" statt - ein Ereignis, das jedes Jahr Scharen von Besuchern in den Filmpark bei Bottrop lockt. Unser Redakteur Mike Vester sprach mit Maik Christian Schmidt, dem Entertainment Director der Movie World, über die Geschichte des "Halloween Horror Fest" und natürlich auch darüber, was die Besucher in diesem Jahr dort alles erwarten dürfen.

Maik Christian Schmidt
Parkscout: Können Sie uns etwas über die Halloween-Tradition in der Movie World erzählen?

Schmidt: Entstanden ist Halloween bei uns eigentlich 1998. Damals hatten wir gerade mal 15 Monster auf den Straßen und eine Variete-Show mit Schlangentanz. Da das ganze damals eher ein Mißerfolg war, hatten wir erstmal 1999 ein Jahr Pause gemacht.

Parkscout: Um dann im Jahr 2000 richtig durchzustarten?

Schmidt: Genau. Es gab erstmalig ein Maze in einem Container in der Nähe von Blazing Saddles und auch unser Monster College wurde in dem Jahr ins Leben gerufen. Ich kann mich noch gut daran erinnern, daß der WDR damals darüber einen Bericht bei uns gedreht hatte und sich über einen elektrischen Stuhl im Maze leicht echauffiert hatte. Einen Tag nach der Ausstrahlung hatten wir dann 28.000 Gäste bei uns im Park und die Zufahrtswege mußten gesperrt werden.

Parkscout: Man könnte also von einem vollen Erfolg sprechen?

Schmidt: Absolut. Seit diesem Tag wußte ich, in welche Richtung wir gehen müssen, um die Bedürfnisse unserer Besucher zu befriedigen.

Parkscout: Gibt es dabei auch Grenzen, oder ist im Prinzip alles erlaubt?

Schmidt: Nein, natürlich nicht. Grenzen sind zum Beispiel ganz klar Kinder, die als Untote durch den Park laufen oder religiöse Dinge - so etwas wird es bei uns definitiv nicht geben.

Parkscout: Wie kann man sich denn die Planung und Realisierung des Halloween Horror Fest vorstellen?

Schmidt: Das geht meistens los mit einer Idee, die ein Kollege oder ich irgendwo aufschnappen. Dann wird geprüft, in wiefern sich das realisieren lässt. Unseren Erschreckern lasse ich dabei möglichst viel Spielraum, um ihre eigene Kreativität nicht einzuengen. Im letzten Jahr war es genau diese Kreativität, die das neue Maze bei vielen so beliebt gemacht hat. Parkscout: A propos neu. Was wird es denn dieses Jahr zum Halloween Horror Fest alles neues geben?

Schmidt: Zunächst einmal wird es keine Showzeiten-Zettel mehr geben wie die vergangenen Jahre, sondern eine Art Zeitung, in der die Geschichte unseres Horror Festes erklärt wird.

Parkscout: Sie meinen die Geschichte von Halloween, also den keltischen Ursprung?

Schmidt: Nein, der Hintergrund von Halloween ist für unser Horror Fest Fest nur die Basis, auf der wir eine eigene Geschichte entwickelt haben. Unsere Geschichte dreht sich um den verrückten Doktor LeMorte, der das ganze Jahr über in unserem House of Horror gefangen gehalten wurde und zu Halloween ausgebrochen ist, um Experimente mit Leichen zu machen. Außerdem wird es noch ein mysteriöses ägyptisches Wesen namens Bansheewa sowie andere Figuren geben, die mit Doktor LeMorte auf seltsame Weise verbunden sind. Aber ich will jetzt nicht zuviel verraten - die Besucher sollen sich einfach beim Horror Fest überraschen lassen.

Untote im Freizeitpark
Parkscout: Wie sieht es mit den Mazes und den Shows aus? Wird es dort Veränderungen zum Vorjahr geben?

Schmidt: Die Mazes wurden überarbeitet, teilweise neu gestrichen und dekoriert. Außerdem kommen dort auch zum ersten Mal Animatronics zum Einsatz sowie einige neue Spezialeffekte. Was die Shows angeht, haben wir dieses Jahr eine neue Gesangs- und Tanzshow mit dem Namen "Battle of the Lost Souls" sowie eine neue Show mit Doktor LeMorte im Programm.

Parkscout: Wird auch wieder viel Blut in den Shows und Mazes fließen?

Schmidt: Sonst wäre es ja kein Horror Fest. Allerdings wird es in diesem Jahr eine strikte Altersbegrenzung von 16 Jahren für die beiden Mazes sowie die Show "The Freakish Side of All Hallows Eve" geben.

Parkscout: Wie sieht es mit dem Looney Tunes Land aus? Letztes Jahr stand dort eine Geisterbahn für Kinder.

Schmidt: Auch dieses Jahr gibt es dort eine spezielle Halloween-Attraktion - allerdings ist es diesmal ein Laufgeschäft.

Parkscout: Die Anzahl der Monster im Park war 2003 sehr beeindruckend. Haben Sie dieses Jahr genauso viele Erschrecker beim Casting gefunden?

Schmidt: Wir werden sogar die Anzahl noch einmal stark erhöhen - alleine für den "Terror Train" werden fünfzehn Monster eingesetzt. Dabei werden de Erschrecker nicht nur durch die Straßen laufen, sondern zum Beispiel auch mit Flammenwerfern auf Gerüsten stehen.


Parkscout: Haben Sie einen bestimmten Wunsch, was Sie gerne zum Horror Fest einmal realisieren würden?
Schmidt: Eigentlich nicht - bisher konnte ich meine Vorstellungen immer umsetzen. Ein Maze in unserem Studio 1 wäre natürlich ein Traum von mir (lacht). Ansonsten würde ich noch gerne ein Maze für Kinder machen ohne Blut und Horror, aber wir haben ja noch viele Jahre Zeit, auch das zu realisieren.

© Parkscout/MV




 




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