Holiday Park
Kategorien: Freizeitparks
Holiday Park
Holiday Park Plopsa
Holiday-Park-Straße 6
67454 Hassloch
Deutschland
Telefon: (01805) 003246
Holiday Park Plopsa
Holiday-Park-Straße 6
67454 Hassloch
Deutschland
Telefon: (01805) 003246
Der Holiday Park Plopsa in Hassloch in der Pfalz lädt seine zahlreichen Besucher zu einem erlebnisreichen Tag ein. Jede Menge Action und Faszination kann man in dem 400.000 Quadratmeter großen Freizeitpark erleben. Hauptanziehungs- und Mittelpunkt stellen die Thrillattraktionen, allen voran der Mega-Coaster Expedition GeForce, dar, wobei nach der Übernahme des Parks durch Studio 100 verstärkt Familien mit Kindern als Zielgruppe angesprochen werden. Dazu bietet der Holiday Park Plopsa mittlerweile der gesamten Familie ein ausgewogenes Attraktionsspektrum, aber auch die ruhige Lage und die schönen Gartenanlagen laden zur Erholung ein.
BEWERTUNGEN
Leserbewertung Holiday ParkPreis/Leistung
79,5%
Angebot
65%
Service
60,8%
Gastro
60%
Leser-Gesamturteil
88,7%
ÖFFNUNGSZEITEN UND PREISE
Der Holiday Park hat vom 31. März bis zum 4. November 2012 von 10:00 bis mindestens 17:30 Uhr geöffnet. Im April, Mai, September und Oktober schließt er an einigen Tagen unter der Woche.
| Besucher (ab 1 Meter Größe) | €25.00 | |
| Kinder (0,85 Meter bis 1 Meter) | €6.00 | |
| Kinder unter 0,85 Meter | gratis | |
| Senioren ab 70 Jahren | €6.00 | |
| Geburtstagskinder (bis 12 Jahre) | €12.50 |
Preise und Öffnungszeiten ohne Gewähr.
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LESERBEWERTUNGEN/MEINUNGEN ZU Holiday Park
672 Bewertungen zum Ziel bisher | 27495 Bewertungen insgesamt online | Hier direkt selber bewerten
S.Heinz
Ich war heute sehr enttäuscht von dem Park.Fühlte mich nur abgezockt.Kinder über 1.oo m müssen den vollen Preis bezahlen,dürfen aber so gut wie nix fahren außer Kinderkarussel.Genauso die ganzen Gaststätten die wohl nur am Wochenende alle aufhaben,weil da wohl vom Publikum mehr Geld fließt.Die wenigen die in der Woche kommen sind es wohl nicht wert beköstigt zu werden.Also ich werde den Park nie wieder betreten und auch nicht weiter empfehlen sondern allen abraten mit Kindern dahin zu fahren.
17% unserer Leser finden diese Meinung hilfreich.
Ich war heute sehr enttäuscht von dem Park.Fühlte mich nur abgezockt.Kinder über 1.oo m müssen den vollen Preis bezahlen,dürfen aber so gut wie nix fahren außer Kinderkarussel.Genauso die ganzen Gaststätten die wohl nur am Wochenende alle aufhaben,weil da wohl vom Publikum mehr Geld fließt.Die wenigen die in der Woche kommen sind es wohl nicht wert beköstigt zu werden.Also ich werde den Park nie wieder betreten und auch nicht weiter empfehlen sondern allen abraten mit Kindern dahin zu fahren.
17% unserer Leser finden diese Meinung hilfreich.
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Susanne Heinz, 03.05.2012
Mein Gesamturteil:
20%
Super Tag im Holiday Park :)
Wir waren auch mit der ganzen Familie im Park, und waren/sind sehr begeistert gewesen.
Denn für jeden gibt es die passende Attraktion, vom Free fall Tower und der Mega Achterbahn GeForce, über tolle Familien und Wasserbahnen, bishin zu schönen Kinderattraktionen ist wirklich für jeden das passende dabei.
Außerdem ist der Park wirklich sehr schön im Wald angelegt, und hat auch schöne Ruhe&-Picknick Zonen.
Ein weiteres Highligt ist die Wasserskishow im Park, die lustig spannend und unterhaltsam zugleich ist.
Einzigster kleiner negativer Punkt war das relativ teure Essen.
Aber sonst wars wirklich ein Super Tag im
Holiday Park, und wir werden definitiev wieder kommen.
78% unserer Leser finden diese Meinung hilfreich.
Wir waren auch mit der ganzen Familie im Park, und waren/sind sehr begeistert gewesen.
Denn für jeden gibt es die passende Attraktion, vom Free fall Tower und der Mega Achterbahn GeForce, über tolle Familien und Wasserbahnen, bishin zu schönen Kinderattraktionen ist wirklich für jeden das passende dabei.
Außerdem ist der Park wirklich sehr schön im Wald angelegt, und hat auch schöne Ruhe&-Picknick Zonen.
Ein weiteres Highligt ist die Wasserskishow im Park, die lustig spannend und unterhaltsam zugleich ist.
Einzigster kleiner negativer Punkt war das relativ teure Essen.
Aber sonst wars wirklich ein Super Tag im
Holiday Park, und wir werden definitiev wieder kommen.
78% unserer Leser finden diese Meinung hilfreich.
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Jens, 20.04.2012
Mein Gesamturteil:
90%
Ich war am 15.04.2012 mit der ganzen familie im park.
Da meine Tochter (7 Jahre) erst 1,17 m
groß ist darf Sie verschiedenes (ab 1.20 m ) nicht fahren. Was auch von der Sicherheit absolut in Ortnung ist.
Das aber dann der volle Preis von 25 Euro fällig wird obwohl der Themenpark für diese größe von Kindern noch nicht fertig ist finde ich nicht O.K.
Deswegen auch mein Urteil von nur 40%
44% unserer Leser finden diese Meinung hilfreich.
Da meine Tochter (7 Jahre) erst 1,17 m
groß ist darf Sie verschiedenes (ab 1.20 m ) nicht fahren. Was auch von der Sicherheit absolut in Ortnung ist.
Das aber dann der volle Preis von 25 Euro fällig wird obwohl der Themenpark für diese größe von Kindern noch nicht fertig ist finde ich nicht O.K.
Deswegen auch mein Urteil von nur 40%
44% unserer Leser finden diese Meinung hilfreich.
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Malthaner, 17.04.2012
Mein Gesamturteil:
40%
Holiday Park, Haßloch - Ostern 2012
Wie schon mehrfach war ich auch am Ostersonntag unterwegs, um Freizeitparks für Behinderte zu testen. Diesmal führte mich mein Weg mit Elektrorollstuhl und Familienanhang (6 zahlende Personen) zum Holliday Park nach Haßloch. Seit 30 Jahren besuche ich nun in regelmäßigen Abständen immer wieder diesen Park und so war ich gespannt, was es Neues gab und wie man das Publikum 2012 überraschen wollte. Was soll ich sagen, die Überraschung ist voll gelungen!
Beginne ich damit, dass der Park vor einem Jahr den Besitzer gewechselt hat. Und somit auch das ganze positive Flair. Schon vor dem Kartenerwerb musste ich bei einem Besuch im Behinderten WC leider feststellen, dass diese Toilette völlig daneben geplant wurde. Als Fahrer eines Elektrorollstuhles hat man nur bedingt die Möglichkeit, den WC zu benutzen. Für eine Begleitperson oder einem Wendemanöver zum Verlassen des WCs ist schlicht kein Platz. Das WC kann vom Behinderten nur unter größerer Anstrengung benutzt werden. Viel Glück beim Verlassen der Anlage. Erst mal an die Tür kommen.
An der Kasse fehlen die Hinweisschilder, dass man sich als Behinderter im Servicepoint einfinden soll um "gekennzeichnet" zu werden und seine Karten zu erwerben. Diese Hinweise werden erst nach der Einfahrt zum Kassenhäuschen von einer "freundlichen" Kassiererin mitgeteilt, die das Lächeln noch sehr üben muss. Am Servicepoint erhalten Sie für 15,00 Euro Kartenwert auch ein wertvolles Beiblatt für Behinderte woraus ich zitieren darf: "Plopsa (der neue Besitzer) ist daran interessiert, dass möglichst viele Attraktionen auch für Behinderte zugänglich sind." Und am Schluss wird einem dann erklärt, dass alle Attraktionen, die man über 30 Jahre lang mit Hilfe des Personals benutzen konnte, leider für Behinderte nicht mehr zugänglich sind! Spätestens jetzt wird Jedem klar, warum man mit rotem Band gekennzeichnet wurde. Diese Kennzeichnungen kommen mir aus dem vorigen Jahrhundert sehr bekannt vor.
Lassen Sie mich nun zweigleisig berichten. Wechseln wir zum "familienfreundlichen" Freizeitunter-nehmen mit der Zielgruppe Kinder!
Bereits am Eingang stellt man verblüfft fest, dass man sich hier in einer unvollendeten Großbaustelle befindet. Das Personal erklärt dann hilflos, dass die Baustelle bis Ende Juni ja weg ist. Toll! Dafür legt man großen Wert auf die Zielgruppe Kinder und Eintrittspreis. Ab einem Meter bezahlen die Kinder den vollen Erwachsenenpreis und das in meinen Augen ohne großen Gegenwert. Es gibt zwar in der Baustelle einige (ich glaube 9) Fahrgeschäfte, die aber 4, 5 und 6 jährige Besucher bis 1,2 Meter Größe garantiert nur bedingt vom Hocker hauen. Ganze 5 Fahrgeschäfte machen wie ich mich selber überzeugen konnte, den meisten Kindern wirklich Spaß. Alle anderen angebotenen Fahrgeschäfte dieser Zielgruppe sind für Kinder unter einem Meter gedacht und gefertigt. Da hilft es auch nicht, wenn man verzweifelt versucht, den Kindern klar zu machen, dass hier in nächster Zeit noch weitere 11 Fahrgeschäfte hinzu kommen. Kein Kind hat Lust und Zeit darauf zu warten. Und das zum vollen Eintrittspreis für Erwachsene! Ja unfertige Wege brachten auch mein Elektrorollstuhl zum versinken. Zwischen Honigfässern und Kinder Autoskooter wird der Weg durch ca. 25 cm hohen frischen, unaufgerüttelten Splitt ersetzt. Ich danke den Familienvätern, die mich mit meinem Gefährt wieder aus dieser misslichen Lage herausbrachten. Vielleicht würde ich jetzt noch dort stehen, wenn ...
Wer jetzt als Gruppe oder Familie noch nicht bedient war, konnte sein Erstaunen noch erweitern. Der Park ist jetzt in dieser Saison das zweite Wochenende offen. Und was passiert am Ostersonntag? Gleich mehrere Fahrgeschäfte für Erwachsene fallen vor oder während des Betriebes mit technischen Mängeln für Besucher aus. Hier handelt es sich zu Beginn gleich um eine Achterbahn, den Teufelsfässern (wo Besucher in der Bahn längere Zeit auf Rettung warteten) wie auch um das Riesenkettenkarusell, das offensichtlich gar nicht mehr an diesem Tag in Betrieb genommen wurde. Vielleicht, so denke ich, hätte man besser den deutschen TÜV nicht gegen den belgischen TÜV ausgetauscht. Vielleicht arbeitet man ja auch nun ganz nach belgischen oder flämischen Vorgaben?!
Ich möchte an dieser Stelle der Ordnung halber nur noch einmal erwähnen, dass die restlichen Attraktionen für Behinderte und Kinder bis 1,2 Meter nicht zugänglich waren. "Freundliches" Personal machte das Jedem unmissverständlich klar. Man verwies hier mehrfach auf die Geschäftsleitung die offensichtlich die Haftung bei Verstößen in die Schuhe der Angestellten steckte.
Schlendert man weiter durch den Park hat man die Möglichkeit Speisen und Getränke zu Preisen eines 5 Sternehotels zu erwerben. Kommt man vorbei an der berühmten G-Force zum Tabaluga Land, erfährt man zuerst von missgelaunten Besuchern, dass viele der Wagen nur noch in defektem Zustand unterwegs sind. Bei Rückfragen beim Personal wird dies bestätigt. Man bittet jedoch um Verständnis, dass dies Sache der Geschäftsleitung sei. Ach ja, hier konnte ich auch miterleben, wie die Bahn mit Besuchern besetzt, kurzfristig ohne Betreuung auskam , da der Mitarbeiter dringend zum Klo musste. Nach Information des Bediensteten hat man zwar die Möglichkeit sich im Bedarfsfall über Funk Hilfe zu holen, aber innerhalb der nächsten 2 Stunden geht das Ganze dann mit Sicherheit in die Hose. So lange muss man als warten bis Verstärkung kommt. Also lieber rasch ins Gebüsch!!!
Beim Versuch mit wichtig erscheinenden, umherlaufenden Mitarbeitern auf die Missstände hinzuweisen wurde ich auch freundlich behandelt, doch auf meine scherzhafte Aussage hin, dass so was beim "alten Mack" im Europapark nie passieren würde wurde mir unter vorgehaltener Hand mitgeteilt: "der würde auch nie so verkaufen". Diese Aussage bekräftigt wohl meine Vermutungen.
Jetzt muss ich aber auch noch Anderes berichten:
Man erkennt sofort, dass der Park total umgestaltet wird. Es ist auch sehr sauber. Allerdings ist das befahren der Souveniershops mit Rollstuhl nur bedingt möglich, da die Gänge und Eingangsbereiche die hier vielfach beschworene belgische Sicherheit, durch gutes deutsches Chaos ersetzt. Hier wird zugestellt, was das Zeug hält.
Fazit:
Ich zitiere noch einmal andere Besucher die bei der Qualitätskontrolle am Ausgang fragten: Wo können wir uns hier wirklich beschweren? Es hätte so ein schöner Ausflug werden sollen und ist in einem solchen Flop geendet.
Persönlich hatte ich mit meiner Familie 220 Kilometer An- und Abfahrt. 120,00 Euro Eintritt. Mit dem Ergebnis, dass wir nach langen Jahren der Treue den Park künftig meiden werden. Dieser Park ist aus der heute gemachten Sicht in keinster Weise behindertenfreundlich, weder technisch O.K. und die genannte Kinderzielgruppe wird geradewegs abgezockt. Noch nicht einmal während der Umbauphase worüber in der Werbung kein Wort verloren wird, gibt es entsprechende Preisnachlässe für die Zielgruppe.
Dieser Park ist im Moment bis zu seiner Fertigstellung nur geeignet für kinderlose Paare oder mit Kindern ab 1,21 Meter Größe wie im Alter ab 11 Jahren.
63% unserer Leser finden diese Meinung hilfreich.
Wie schon mehrfach war ich auch am Ostersonntag unterwegs, um Freizeitparks für Behinderte zu testen. Diesmal führte mich mein Weg mit Elektrorollstuhl und Familienanhang (6 zahlende Personen) zum Holliday Park nach Haßloch. Seit 30 Jahren besuche ich nun in regelmäßigen Abständen immer wieder diesen Park und so war ich gespannt, was es Neues gab und wie man das Publikum 2012 überraschen wollte. Was soll ich sagen, die Überraschung ist voll gelungen!
Beginne ich damit, dass der Park vor einem Jahr den Besitzer gewechselt hat. Und somit auch das ganze positive Flair. Schon vor dem Kartenerwerb musste ich bei einem Besuch im Behinderten WC leider feststellen, dass diese Toilette völlig daneben geplant wurde. Als Fahrer eines Elektrorollstuhles hat man nur bedingt die Möglichkeit, den WC zu benutzen. Für eine Begleitperson oder einem Wendemanöver zum Verlassen des WCs ist schlicht kein Platz. Das WC kann vom Behinderten nur unter größerer Anstrengung benutzt werden. Viel Glück beim Verlassen der Anlage. Erst mal an die Tür kommen.
An der Kasse fehlen die Hinweisschilder, dass man sich als Behinderter im Servicepoint einfinden soll um "gekennzeichnet" zu werden und seine Karten zu erwerben. Diese Hinweise werden erst nach der Einfahrt zum Kassenhäuschen von einer "freundlichen" Kassiererin mitgeteilt, die das Lächeln noch sehr üben muss. Am Servicepoint erhalten Sie für 15,00 Euro Kartenwert auch ein wertvolles Beiblatt für Behinderte woraus ich zitieren darf: "Plopsa (der neue Besitzer) ist daran interessiert, dass möglichst viele Attraktionen auch für Behinderte zugänglich sind." Und am Schluss wird einem dann erklärt, dass alle Attraktionen, die man über 30 Jahre lang mit Hilfe des Personals benutzen konnte, leider für Behinderte nicht mehr zugänglich sind! Spätestens jetzt wird Jedem klar, warum man mit rotem Band gekennzeichnet wurde. Diese Kennzeichnungen kommen mir aus dem vorigen Jahrhundert sehr bekannt vor.
Lassen Sie mich nun zweigleisig berichten. Wechseln wir zum "familienfreundlichen" Freizeitunter-nehmen mit der Zielgruppe Kinder!
Bereits am Eingang stellt man verblüfft fest, dass man sich hier in einer unvollendeten Großbaustelle befindet. Das Personal erklärt dann hilflos, dass die Baustelle bis Ende Juni ja weg ist. Toll! Dafür legt man großen Wert auf die Zielgruppe Kinder und Eintrittspreis. Ab einem Meter bezahlen die Kinder den vollen Erwachsenenpreis und das in meinen Augen ohne großen Gegenwert. Es gibt zwar in der Baustelle einige (ich glaube 9) Fahrgeschäfte, die aber 4, 5 und 6 jährige Besucher bis 1,2 Meter Größe garantiert nur bedingt vom Hocker hauen. Ganze 5 Fahrgeschäfte machen wie ich mich selber überzeugen konnte, den meisten Kindern wirklich Spaß. Alle anderen angebotenen Fahrgeschäfte dieser Zielgruppe sind für Kinder unter einem Meter gedacht und gefertigt. Da hilft es auch nicht, wenn man verzweifelt versucht, den Kindern klar zu machen, dass hier in nächster Zeit noch weitere 11 Fahrgeschäfte hinzu kommen. Kein Kind hat Lust und Zeit darauf zu warten. Und das zum vollen Eintrittspreis für Erwachsene! Ja unfertige Wege brachten auch mein Elektrorollstuhl zum versinken. Zwischen Honigfässern und Kinder Autoskooter wird der Weg durch ca. 25 cm hohen frischen, unaufgerüttelten Splitt ersetzt. Ich danke den Familienvätern, die mich mit meinem Gefährt wieder aus dieser misslichen Lage herausbrachten. Vielleicht würde ich jetzt noch dort stehen, wenn ...
Wer jetzt als Gruppe oder Familie noch nicht bedient war, konnte sein Erstaunen noch erweitern. Der Park ist jetzt in dieser Saison das zweite Wochenende offen. Und was passiert am Ostersonntag? Gleich mehrere Fahrgeschäfte für Erwachsene fallen vor oder während des Betriebes mit technischen Mängeln für Besucher aus. Hier handelt es sich zu Beginn gleich um eine Achterbahn, den Teufelsfässern (wo Besucher in der Bahn längere Zeit auf Rettung warteten) wie auch um das Riesenkettenkarusell, das offensichtlich gar nicht mehr an diesem Tag in Betrieb genommen wurde. Vielleicht, so denke ich, hätte man besser den deutschen TÜV nicht gegen den belgischen TÜV ausgetauscht. Vielleicht arbeitet man ja auch nun ganz nach belgischen oder flämischen Vorgaben?!
Ich möchte an dieser Stelle der Ordnung halber nur noch einmal erwähnen, dass die restlichen Attraktionen für Behinderte und Kinder bis 1,2 Meter nicht zugänglich waren. "Freundliches" Personal machte das Jedem unmissverständlich klar. Man verwies hier mehrfach auf die Geschäftsleitung die offensichtlich die Haftung bei Verstößen in die Schuhe der Angestellten steckte.
Schlendert man weiter durch den Park hat man die Möglichkeit Speisen und Getränke zu Preisen eines 5 Sternehotels zu erwerben. Kommt man vorbei an der berühmten G-Force zum Tabaluga Land, erfährt man zuerst von missgelaunten Besuchern, dass viele der Wagen nur noch in defektem Zustand unterwegs sind. Bei Rückfragen beim Personal wird dies bestätigt. Man bittet jedoch um Verständnis, dass dies Sache der Geschäftsleitung sei. Ach ja, hier konnte ich auch miterleben, wie die Bahn mit Besuchern besetzt, kurzfristig ohne Betreuung auskam , da der Mitarbeiter dringend zum Klo musste. Nach Information des Bediensteten hat man zwar die Möglichkeit sich im Bedarfsfall über Funk Hilfe zu holen, aber innerhalb der nächsten 2 Stunden geht das Ganze dann mit Sicherheit in die Hose. So lange muss man als warten bis Verstärkung kommt. Also lieber rasch ins Gebüsch!!!
Beim Versuch mit wichtig erscheinenden, umherlaufenden Mitarbeitern auf die Missstände hinzuweisen wurde ich auch freundlich behandelt, doch auf meine scherzhafte Aussage hin, dass so was beim "alten Mack" im Europapark nie passieren würde wurde mir unter vorgehaltener Hand mitgeteilt: "der würde auch nie so verkaufen". Diese Aussage bekräftigt wohl meine Vermutungen.
Jetzt muss ich aber auch noch Anderes berichten:
Man erkennt sofort, dass der Park total umgestaltet wird. Es ist auch sehr sauber. Allerdings ist das befahren der Souveniershops mit Rollstuhl nur bedingt möglich, da die Gänge und Eingangsbereiche die hier vielfach beschworene belgische Sicherheit, durch gutes deutsches Chaos ersetzt. Hier wird zugestellt, was das Zeug hält.
Fazit:
Ich zitiere noch einmal andere Besucher die bei der Qualitätskontrolle am Ausgang fragten: Wo können wir uns hier wirklich beschweren? Es hätte so ein schöner Ausflug werden sollen und ist in einem solchen Flop geendet.
Persönlich hatte ich mit meiner Familie 220 Kilometer An- und Abfahrt. 120,00 Euro Eintritt. Mit dem Ergebnis, dass wir nach langen Jahren der Treue den Park künftig meiden werden. Dieser Park ist aus der heute gemachten Sicht in keinster Weise behindertenfreundlich, weder technisch O.K. und die genannte Kinderzielgruppe wird geradewegs abgezockt. Noch nicht einmal während der Umbauphase worüber in der Werbung kein Wort verloren wird, gibt es entsprechende Preisnachlässe für die Zielgruppe.
Dieser Park ist im Moment bis zu seiner Fertigstellung nur geeignet für kinderlose Paare oder mit Kindern ab 1,21 Meter Größe wie im Alter ab 11 Jahren.
63% unserer Leser finden diese Meinung hilfreich.
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Biehl Axel, 10.04.2012
Mein Gesamturteil:
40%













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