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04.02.2013 | Magazin | Freizeitparks

Karacho - Neue Achterbahn in Tripsdrill


Karacho – so heißt die neue Katapult-Achterbahn im schwäbischen Erlebnispark Tripsdrill, die im Laufe der kommenden Saison Ende Mai eröffnet wird. In einer Pressekonferenz mit Baustellenbegehung am heutigen Montag wurden weitere Details des neuen Coasters bekannt gegeben, die wir Euch natürlich nicht vorenthalten wollen ...

Detail des Modells der Bahn

Hersteller der Bahn ist die Firma Gerstlauer Amusement Rides, die mit dieser Anlage ihre inzwischen schon 49. Achterbahn ausliefert. Über sieben Millionen Euro wird sich der Erlebnispark Tripsdrill seine Neuheit kosten lassen, über deren finales Layout noch nicht viel verraten wurde - fest steht nur, dass "Karacho" vier Überschläge haben wird. Auch die Thematisierung bleibt vorläufig noch ein Geheimnis: "Wir sind im Land der Erfinder" - mehr als diesen kleinen Hinweis wollte Geschäftsführer Helmut Fischer den anwesenden Pressevertretern noch nicht verraten.

Dafür liegen nun alle technischen Daten und Fakten auf dem Tisch – und die können sich mehr als sehen lassen. Ein Motor mit einer Leistung von 2000 PS sorgt dafür, dass die acht Personen fassenden Wagen in nur 1,6 Sekunden aus einem fast 70 Meter langen Tunnel heraus von 0 auf 100 Stundenkilometer beschleunigt werden. Die Gesamtlänge der Strecke ist mit 700 Metern angegeben, die von insgesamt 130 Stahlträgern gehalten wird. Der höchste Punkt der Bahn wird mit einem 30 Meter hohen Top Hat markiert, neben dem bereits erwähnten Launch-Tunnel wird es noch eine zweite Tunnelsektion geben sowie einen Darkride-Teil und einen Airtime-Hügel.

Impressionen von der Baustellenbesichtigung von "Karacho"


Namenswettbewerb für Karacho

Außerdem versprechen die verwendeten Wagen jede Menge Fahrspaß: "Wir haben ein möglich offenes und breites Fahrzeug entwickelt. Zusätzlich sorgen große, vollgefederte Laufräder für einen angenehmen Fahrkomfort", so Andreas Simonis von Gerstlauer Amusement Rides. Die Verwendung von normalen Schoßbügeln soll durch das Gefühl der Freiheit während der Fahrt den Nervenkitzel zusätzlich erhöhen. Mit all diesen Elementen verspricht "Karacho" ein Tripsdrill-typisches Gesamterlebnis, das zweifellos zu den interessantesten Neuheiten des Jahres gehören dürfte.

Im Vorfeld hatte der Erlebnispark Tripsdrill übrigens zu einem großen Namenswettbewerb aufgerufen, bei dem mehr als 1.300 Vorschläge eingereicht wurden. Die Geschäftsführung hatte sich schließlich zusammen mit dem Marketing zusammengesetzt und sich für "Karacho" entschieden – ein ungewöhnlicher Name für eine ungewöhnliche Achterbahn in einem ungewöhnlichen Park.

Ausschnitte der Baustellenbegehung

© parkscout/MV

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