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Bitte beachten: Dieses ist ein klassischer Parkscout-Artikel, der bestmöglichst an das neue Layout angepasst wurde
07.02.2007 | Freizeitparks | Magazin

Mickey in Bahrain?


Daß die Golf-Region verstärkt auf den Tourismus als zukünftige Einnahmequelle setzt, ist ja schon seit geraumer Zeit ein offenes Geheimnis – alleine der Ausbau von Dubai mit rekordverdächtigen Hotelpalästen und Freizeit-Zentren bietet den Medien einen ständigen Nachschub an Berichten über den Wandel in der Wüste. Allerdings ging am gestrigen Dienstag eine Nachricht durch den News-Ticker, die vor allem im Hause Disney für mächtig Wirbel gesorgt haben dürfte.

Ein Disney-Schloß demnächst in der Wüste?
CNN Money berichtete über einen Artikel der großen bahrainischen Tageszeitung al-Waqt, nach welchem in dem Königreich am Persischen Golf in den kommenden sechs Jahren ein neues Disneyland entstehen soll. Obwohl The Walt Disney Company laut Reuters dies inzwischen offiziell dementiert hat, scheint der Gedanke nicht unrealistisch zu sein. Der saudische Prinz Alwaleed bin Talal, achtreichster Mann der Welt und bekennender Disney-Fan, wird bei dieser Geschichte nicht zum ersten Mal mit dem Mäuse-Unternehmen in Verbindung gebracht: In der Vergangenheit rettete er schon mehr als einmal Disneyland Resort Paris vor dem finanziellen Aus und gehört heute zu den wichtigsten Aktionären des Freizeitparks vor den Toren von Paris. Im letzten Jahr sicherte er sich das Vertriebsrecht von Disney-Produkten im Mittleren Osten und in Nordafrika.


Könnte ein Disneyland in Bahrain funktionieren? Um diese Frage zu beantworten, muß man wissen, daß das Resort in Paris jährlich sehr viele Gäste aus den Golfstaaten begrüßt – Mickey & Co. scheinen sich also auch dort großer Beliebtheit zu erfreuen. Nach Informationen von al-Waqt hat eine zuständige Kommission bereits den Bedarf nach einem derart gelagerten Projekt festgestellt. Verknüpft man dies mit dem konsequenten Ausbau der Region zu einem zentralen Tourismus-Ausflugsziel, kann die Frage wohl bejaht werden. Nach Informationen der erwähnten Zeitung soll es sich dabei um eine Investition von acht Milliarden Dollar handeln – wenn man bedenkt, daß die französische Mäuse-Dependance weitaus weniger gekostet hat, wird klar, daß in Bahrain nicht gekleckert werden soll. Kuwait Finance House, eine der größten Banken der Region, ist laut Berichten ebenfalls mit im Boot – allerdings wurden diese Informationen bis jetzt weder bestätigt noch dementiert.

Ob in absehbarer Zeit in Bahrain tatsächlich ein Disney-Park entstehen wird, läßt sich zur Zeit nicht wirklich sagen. Die Aussage, daß Prinz Alwaleed bin Talal in das Projekt involviert sein soll, spricht sicherlich dafür, daß an der ganzen Sache etwas dran sein könnte. Auf der anderen Seite gibt das schnelle Dementi von The Walt Disney Company aber auch zu denken...


© parkscout/MV

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