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Crazy Bats im Phantasialand © Phantasialand/Ambient Entertainment
© Phantasialand/Ambient Entertainment



Sonntag, den 18.08.2019 | Dieser Beitrag ist in den Rubriken Magazin und Freizeitparks zu finden.

Crazy Bats im Phantasialand


Crazy Bats im Phantasialand © Phantasialand/Ambient Entertainment
© Phantasialand/Ambient Entertainment
"Crazy Bats", die große Neuheit für dieses Jahr im Phantasialand hat ja bereits seit ein paar Wochen ihre Tore geöffnet – allerdings haben wir erst vor ein paar Tagen die Möglichkeit gehabt, uns den laut Parkangaben besten VR-Coaster der Welt einmal ausführlich anzuschauen. Unsere Erfahrungen und Einschätzungen diesbezüglich möchten wir natürlich mit Euch teilen, zumal diese nach den eher durchwachsenen Erlebnissen mit diversen anderen VR-Achterbahnen durchweg positiv ausfällt.

Zunächst einmal muss man sagen, dass das im Phantasialand verwendete System eine Weltpremiere darstellt, das dem bisher gängigen Coastiality-System, wie es zum Beispiel im Europa-Park zu finden ist, in allen Bereichen überlegen ist. Dies fängt bereits bei den verwendeten VR-Brillen an: Während Coastiality auf eine Smartphone-Lösung von Samsung setzt, kommen im Phantasialand top-aktuelle Headsets von Pico zum Einsatz, die gleich zwei entscheidende Vorteile haben: Zum einen ist die Bildauflösung und damit auch die Schärfe des Bildes weitaus höher und zum anderen entsteht bei den Brillen kaum Hitzeentwicklung. Die Gläser der Pico-Brillen sind ähnlich wie eine Gleitsichtbrille geschliffen, so dass bis zu einer gewissen Dioptrinzahl Sehschwächen automatisch ausgeglichen werden können – der Gast muss nur den für ihn scharfen Fokuspunkt finden. Damit können eigene Brillen in den meisten Fällen problemlos vor der Fahrt abgesetzt werden, was ein deutliches Plus an Komfort bedeutet.

Hohe Synchronität

Aufgrund der Länge der Fahrt präsentiert sich der eigentliche Film nicht wie so häufig als reines Effektgewitter, sondern es wird eine sehr schöne Geschichte als Rahmenhandlung erzählt, die mit einer Auflösung von 4k vorgerendert wurde. Das Abenteuer, das man mit den tollpatschigen Fledermäusen erlebt, ist somit nicht nur überraschend und witzig, sondern auch so detailliert, dass man jedes einzelne Haar der Protagonisten knackscharf erkennen kann. Die Synchronität mit der Achterbahnfahrt ist übrigens hervorragend – und selbst wenn es einmal für einen kurzen Moment asychron werden sollte, sorgt das ständige Tracking der Brillen während der Fahrt dafür, dass dies sofort wieder ausgegelichen wird. Auch die Abfertigungsgeschwindigkeit im Bahnhof ist aufgrund des automatischen Trackings enorm, was sich natürlich äußerst positiv auf die Wartezeiten auswirkt.

Crazy Bats im Phantasialand © Phantasialand/Ambient Entertainment
© Phantasialand/Ambient Entertainment
Die drei tollpatschigen Fledermäuse
Wir wissen natürlich auch, dass VR-Coaster nicht jedermanns Sache sind, aber im Falle des Indoor-Coasters im Phantasialand hatte sich eine solche Installation quasi aufgedrängt, da eine vollständige Thematisierung der Bahn aufgrund der Verwebung mit der Hollywood-Tour und dem Fantissima-Theater kaum möglich gewesen wäre. Und man muss ganz klar sagen, dass "Crazy Bats" an der Grenze des aktuell Machbaren im Bereich VR-Coaster liegt – zumindest schlägt die Neuheit alle anderen VR-Coaster-Varianten in Europa qualitativ um Längen. Dazu kommt dann noch, dass das Phantasialand seinen Gästen keinen zusätzlichen Obulus aus der Geldbörse zieht: Die Nutzung ist komplett im Eintrittspreis enthalten.

Kommen wir zum Schluss zur wichtigsten Frage: Macht "Crazy Bats" Spaß? Verdammt, ja! Selbst nach mehreren Fahrten entdeckt man immer wieder neue witzige Details im Film, die ganze Attraktion ist voll familientauglich und vor allem kommt damit ein Achterbahnklassiker in Deutschland zu neuem Ruhm, den sich der Indoor-Coaster auch mehr als verdient hat. Und obwohl Motion Sickness und Tragekomfort bei VR-Systemen grundsätzlich immer bei bestimmten Personen ein Problem sein kann, hat man hier ganz klar das Optimum herausgeholt.

© parkscout/MV



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