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13.05.2026 | Magazin | Freizeitparks

Journey to the Forbidden Chamber


Passend zum 30. Geburtstag hat der Movie Park Germany in Bottrop heute seine neueste Attraktion eröffnet: "Journey to the Forbidden Chamber", eine Art filmisches Triptychon – eine Neuheit, die streng genommen aus drei unterschiedlichen Teilen besteht. Entstanden ist das ganze auf dem Gelände des ehemaligen Simulators "The Lost Temple", dessen Fahrsystem – soviel sei schon verraten – eine nicht ganz unwesentliche Rolle bei der Suche nach der verbotenen Kammer spielen wird.

Im Inneren des Tempels

Aber beginnen wir mit dem Anfang: Im Eingangsbereich des Parks ist ein großes neues Filmstudio-Tor entstanden, das in die Paramount-Studios einlädt, die dann auch gleich nach einem neu gestalteten Weg auf die Besucher warten. Das ganze wurde mit viel Liebe zum Detail umgesetzt, und hier lassen sich schon viele kleine Easter Eggs und Bezüge zu bekannten Filmen, die tatsächlich von Paramount produziert wurden, entdecken. In den Studiohallen selbst laufen gerade die letzten Dreharbeiten zum neuesten Blockbuster "Journey to the Forbidden Chamber". Nach einer kurzen Begrüßung und Einführung durch die Regisseurin des Werks geht es schließlich durch einen Backstagebereich zu einer großen Stage, auf der ein alter Tempel zum Leben erweckt wird. Hier gibt es jede Menge Feuereffekte, Mapping, Laser, Scanner und überall zischt und knallt es. Wer hier an eine Pre-Show denkt, liegt komplett daneben. Die Besucher befinden sich auf einem Film-Set und sind quasi mittendrin im Geschehen – ähnlich wie bei der ehemaligen Attraktion "Armageddon" in den Pariser Disney Studios. Danach geht es durch eine Soundstage zum Finale des Films, dem quasi zweiten Teil der Attraktion.

Immersive Tunnel ohne 3D

Hier kommt nun der bereits bekannte Immersive Tunnel aus "The Lost Temple" erneut zum Einsatz. Dabei wurde der 3D-Effekt des Vorgängers durch eine höhere Auflösung und damit durch ein schärferes Bild ersetzt, was sich allerdings negativ auf die Immersion und auf die Dynamik ausgewirkt hat. Das Thema "Motion Sickness" ist trotzdem nicht vom Tisch: Da sich während des Films die Wände bewegen, der projizierte Steinboden hingegen nicht, kann bei anfälligen Besuchern durchaus ein flaues Gefühl im Magen entstehen. Wie früher fährt man thematisch in einen alten Tempel und wie früher werden die Säulen hier zerstört – diesmal allerdings nicht durch Dinosaurier, sondern durch große Steinfiguren. Das Ende des Films, wenn sich die Tempelwände als Green Screen entpuppen, ist aber deutlich stimmiger als bei "The Lost Temple".

Fahrt über das Studiogelände

Nach dem Immersive Tunnel geht es im Gegensatz zum Vorgänger mit einem dritten Teil weiter, nämlich mit einer Ausstellung zu den Paramount Studios. Diese bietet zwar nicht die beeindruckende Tiefe des ehemaligen Film-Museums des Parks mit dessen zahlreichen historischen Ausstellungsstücken, aber man kann dort trotzdem wunderbar in die große Welt von Hollywood eintauchen. Egal ob eine Fahrt mit einem Caddy über das Paramount-Gelände, ein kleines Kino mit Ausschnitten aus den größten Filmklassikern der Studios oder interessante Fotos, Plakate oder Kostüme: Dieser letzte dritte Abschnitt von "Journey to the Forbidden Chambers" ist für jeden Cineasten das eigentliche Highlight der ganzen Attraktion und sogar etwas zu klein geraten.

Fazit

Mit seiner diesjährigen Neuheit wagt der Park einen kleinen Schritt zurück in seine Vergangenheit und damit auch in seine eigentliche DNA: Als er vor 30 Jahren eröffnet wurde, lag ein großer Fokus auf der Entstehung von Filmen. Die Magie des Kinos sollte für den Gast erlebbar werden. "Journey to the Forbidden Chambers" ist eine Verbeugung vor nicht mehr existenten Attraktionen wie "Movie Magic" oder das bereits erwähnte Filmmuseum. Und mit dem Einzug der Paramount Studios bringt man nach dem Weggang von Warner Bros. im Jahre 2004 auch wieder den Glanz der Filmmetropole in das Ruhrgebiet – und so schließt sich dann mit der geplanten Übernahme von Warner Bros. durch Paramount in diesem Jahr auch wieder der Kreis.

Impressionen von Journey to the Forbidden Chamber

© parkscout/MV

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